Ironman Schweiz: Doping wird teuer
23.02.2007 14:22
| Im Kampf gegen Doping sind die Schweizer besonders resolut. Das zeigt auch das jüngste Signal aus der Alpenrepublik. Die BK Sportpromotion AG, Organisator des Ironman und Ironman 70.3 Switzerland, verpflichtet die Profis jetzt per Vertrag zum sauberen Sport. Die Idee ist so einfach wie effektiv: Wer sich als Doper erwischen lässt, muss zahlen - 25.000 Franken, rund 15.300 Euro. |
Der Veranstalter hat seinen Verträgen für "die
Preisgeld berechtigten Profikategorien" einfach einen Passus hinzugefügt, der
besagt, dass "Athleten, die bei einer positiv ausfallenden Dopingprobe oder der
unberechtigten Verweigerung einer Kontrolle drei Monate vor bis drei Monate nach
dem Wettkampf" des Dopings überführt werden, nicht nur gesperrt sondern auch
finanziell belangt werden. „Wir wollen ausschließlich faire und gesunde Sportler
bei unseren Wettkämpfen haben“, begründet der Geschäftsführer Martin Koller den
Vorstoß. Ein Wermutstropfen bleibt aber: Die Vertragsklausel kann nur greifen,
wenn bei den Athleten in diesem Zeitraum tatsächlich Dopingkontrollen
durchgeführt werden.
Martin Kathenbach
Website Ironman Switzerland
