News: Juniorin Laura Lindemann rennt beim WM-Rennen in Hamburg auf Rang sieben

18.07.2015 18:00 von Oliver Kubanek

Juniorin Laura Lindemann aus Potsdam lief sich mit Platz sieben in die Herzen der Hamburger Zuschauer beim siebten Rennen der Triathlon-Weltmeisterschaft-Serie. Nach 57:48 Minuten beendete Lindemann das „Heimrennen“ der Deutschen Triathlon Union als beste Deutsche. Ebenfalls in die Top Ten kam Rebecca Robisch (Saarbrücken, 58:11 Minuten) als Zehnte. Anne Haug (Bayreuth, 58:37 Minuten) folgte auf Rang 15, einen Platz vor Anja Knapp (Dettingen, 58:39 Minuten). Hanna Philippin (Saarbrücken, 59:00 Minuten) kam auf Rang 26, U23-Weltmeisterin Sophia Saller (Ingolstadt, 59:14 Minuten) wurde 29. Den Sieg errang Weltmeisterin Gwen Jorgensen aus den USA, die nach 57:08 Minuten ihren elften Seriensieg in Folge feierte. Zweite wurde Vickie Holland vor ihrer britischen Teamkollegin Non Stanford.

„Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen aus dem Damen-Rennen“, bilanzierte Elite-Bundestrainer Dan Lorang. „Laura hat ein wirklich starkes Rennen gemacht, was für das Trainerteam keine Überraschung war. Auch Rebecca hat mit einem guten Resultat überzeugt. Für das Trio, das in der zweiten Gruppe war, war es etwas schade, dass der Rückstand auf 40 Sekunden angewachsen war, speziell für Anne, die stark gelaufen ist. Anjas Leistung war nach langer Pause auch zufriedenstellend.“

Die so Gelobten waren im Ziel ebenfalls zufrieden. „Das Rennen in Hamburg war viel schöner als all die anderen Rennen, die ich gemacht habe. Das Publikum ist wirklich ohrenbetäubend“, sagte Laura Lindemann. „Das Rennen war sehr hart, lief aber für mich nach Plan. Ich bin natürlich wahnsinnig glücklich.“

Das Schwimmen bestimmten die „üblichen Verdächtigen“. Caroline Routier aus Spanien machte das Tempo, die US-Girls Sarah True und Gwen Jorgensen dahinter. Letztlich kamen rund zehn Frauen in Führung liegend aus der Binnenalster. Anschluss an die Spitze hatten Anja Knapp und Laura Lindemann, ihre Teamkolleginnen wechselten mit etwas Abstand auf das Rad. Robisch, Saller, Philippin und Haug hatten zwischen 32 und 52 Sekunden Rückstand auf die ersten Damen.

Daher formierte sich zunächst eine 13-köpfige Spitzengruppe mit den zwei schnellen deutschen Schwimmerinnen. Dahinter jagten zu Beginn des Radparts kleinere Gruppen auf der 3,3, Kilometer langen Strecke der Spitze hinterher. Nach zwei Runden hatten sich drei Gruppen gefunden: 20 Sekunden hinter den Leaderinnen 15 Verfolgerinnen inklusive Rebecca Robisch, nach weiteren zehn Sekunden das restliche DTU-Quartett in einer großen Gruppe. Diese Rennsituation stabilisierte sich, bis in der finalen Radrunde die beiden ersten Gruppen verschmolzen.

Entsprechend kamen 26 Damen parallel zum zweiten Wechsel, darunter ein deutsches Trio. Die drei weiteren Deutschen hatten mit dem zweiten Feld 45 Sekunden Rückstand. Die drei DTU-Athletinnen wechselten schnell und liefen vorne aus der Wechselzone. „Beim Laufen habe ich versucht, so lange wie möglich an den Führenden dranzubleiben“, beschrieb Lindemann ihre Rennentscheidung. „Als ich dann reißen lassen musste, bin ich mein Tempo gelaufen und habe so das tolle Resultat erreicht.“ Am Ende war es Rang sieben. Robisch lief kontrolliert an und konnte auf der zweiten Runde noch Konkurrentinnen überholen. „Ich habe mich nicht anstecken lassen, nach dem Hammerarbeit auf dem Rad zu schnell loszulaufen. Das hat sich als kluge Entscheidung herausgestellt.“ Anja Knapp fiel mit Trainingsrückstand letztlich auf Rang 16 zurück. Die Weltmeisterin Jorgensen lief nach dem Wechsel erst einmal hinterher, demonstrierte aber im Finale ihre Laufstärke.

Auch die zweite Gruppe sah die DTU-Starterinnen an der Verfolgungsspitze. Von hinten arbeiteten Haug, Saller und Philippin daran, möglichst viele aus der Führungsgruppe aufzulaufen. Anne Haug gelang das in überzeugender Manier, sie lief noch auf Rang 15, Hanna Philippin kam auf Rang 26 ins Ziel, Sophia Saller auf Platz 29.

Medienkontakt:

Oliver Kubanek, Tel.: 069-677 205 17 oder 0178-1479833, E-Mail: kubanek@dtu-info.de

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