News: Triathlondeutschland unterwegs - in Luxemburg, Helsingør und Kitzbühel

19.06.2017 15:33 von Jan Sägert

Katja Konschak (rechts) schaffte beim Ironman 70.3 Luxemburg den Sprung aufs Podium (Foto: Marc Sjoeberg/www.ingokutsche.de)

Mit einer Bronzemedaille für die Mixed-Team-Staffel der DTU-Junioren endete am Wochenende die Triathlon-EM in Kitzbühel. Dazu sammelten die Altersklassenathleten der Deutschen Triathlon Union in Tirol insgesamt elf Medaillen, davon vier in Gold. Bei den kontinentalen Meisterschaften über die 70.3-Distanz gelang Triathlondeutschland im dänischen Helsingør ein Dreifacherfolg - Michael Raelert (Rostock) meldete sich nach längerer Durststrecke mit einer starken Vorstellung zurück. Auch in Luxemburg holte eine deutsche Triathletin einen Podiumsplatz.

ETU Triathlon-Europameisterschaften Kitzbühel, Österreich, 16.-18. Juni

In den Einzelrennen gingen die DTU-Junioren am Schwarzsee dieses Mal zwar leer aus - zufrieden waren die Athleten und Trainer am Ende trotzdem. Moritz Horn (Brandenburg), Bianca Bogen (Sachsen) und Tim Siepmann (NRW) holten die Plätze sieben (Horn) und acht (Bogen und Siepmann) und qualifizierten sich damit zugleich für die Junioren-Weltmeisterschaften im September in Rotterdam (NED). Auch Gabriel Allgayer (Bayern) auf Platz zwölf sowie Nina Eim (Schleswig-Holstein, 13.) und Marie Horn (Brandenburg, 14.) zeigten in Kitzbühel tolle Leistungen. Gekrönt wurden diese in der letzten Entscheidung der EM, dem Mixed-Team-Wettbewerb der Junioren. In der Besetzung Bianca Bogen. Moritz Horn, Nina Eim und Tim Siepmann holte Triathlondeutschland nach einem aufregenden Rennen hinter Ungarn und Russland Bronze.

Vier Medaillen eroberten die DTU-Paratriathleten in ihren Wettbewerben. Bereits zum sechsten Mal in Folge war Martin Schulz (Leipzig) in seiner Startklasse nicht zu schlagen. Maike Hausberger (Trier) überraschte bei ihrem EM-Debüt mit Silber. Lena Dieter mit Begleitläuferin Lena Kämmerer und Paralympics-Teilnehmer Stefan Lösler (Ilsfeld) erkämpften in ihren Startklassen die Bronzemedaille.

Ironman 70.3 European Championships Helsingør, Dänemark, 18. Juni

Einen Befreiungsschlag landete der Rostocker Michael Raelert bei den 70.3-Europameisterschaften in Dänemark. Nach zwei Siegen in Wiesbaden feierte er bei der EM-Premiere in Helsingør in einer Gesamtzeit von 3:42:52 Stunden seinen dritten EM-Erfolg. Ausgeglichene Leistungen im Wasser und beim Radfahren sowie ein starker Halbmarathon waren letztlich der Garant für den Triumph. Den Dreifachsieg für Deutschland komplettierten Nils Frommhold und Andreas Böcherer. Im Rennen der Damen landete Diana Riesler als beste Deutsche auf dem achten Rang.

Ironman 70.3 Luxemburg, Luxemburg, 18. Juni

Katja Konschak (Nordhausen), 2016 Ironman-Vize-Europameisterin in Frankfurt, holte in Luxemburg den einzigen deutschen Podiumsplatz. Nach schnellem Schwimmen und einer konzentrierten Radleistung landete Konschak knapp hinter der Zweitplatzierten Susie Cheetham (GBR) auf dem dritten Platz. Bester Deutscher im Rennen der Profiherren: Lukasz Wojt auf dem siebten Platz. Dominik Sowieja wurde Neunter.

Die hier vorgestellten internationalen Events und genannten Athleten stellen nur eine Auswahl dar. Diese Berichterstattung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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