News: Triathlondeutschland war unterwegs - in Melilla und Sarasota

09.10.2017 09:20 von Jan Sägert

DTU-Paratriathlet Benjamin Lenatz holt in der Hitze von Sarasota seinen ersten Weltcupsieg. (Foto: ITU/Wagner Araujo)

Durchwachsenes Wochenende für Triathlondeutschland, das am Samstag und Sonntag beim Weltcup in Sarasota (USA) und den Europacup-Finale Melilla (ESP) auf einen erfolgreichen Saisonabschluss gehofft hatte. Allein Paratriathlet Benjamin Lenatz (Radevormwald) glückte dies.

2017 Sarasota ITU Triathlon World Cup, Sarasota (USA) - 7./8. Oktober

Aufgrund der schlechten Wasserqualität fanden bei der Weltcup-Premiere alle Wettbewerbe als Duathlon statt. Für DTU-Paratriathlet Benjamin Lenatz bedeutete das einen 2-Kilometer-Auftakt im Rennrolli, gefolgt von 18 Kilometern mit dem Handbike und weiteren fünf Kilometern im Rennrolli. In 58:19 Minuten unterbot der 33-Jährige als einziger seiner Startklasse die Marke von einer Stunde und feierte damit den ersten Paratriathlon-Weltcup-Sieg seiner Karriere. Vor allem im Rennrolli war der mehrfache DTU Deutsche Meister in Florida eine Klasse für sich. 2016 hatte er in Australien zum ersten Mal den Sprung aufs Podium eines ITU World Paratriathlon Events geschafft.

Weniger gut lief es für Anabel Knoll im Eliterennen der Damen. Von der 35 gestarteten Athletinnen erreichten nur 20 das Ziel. Die 21-Jährige gehörte zu denen, die Wettkampf nicht beendeten. Der Sieg ging an die Japanerin Juri Ide. Bei den Herren setzte sich der Mexikaner Rodrigo Gonzalez durch.

2017 Melilla ETU Triathlon European Cup Final, Melilla (ESP) - 8. Oktober

Pannenpech hatte Frederic Funk (Unterwössen) beim Europacup-Finale im spanischen Melilla. Nach starkem Schwimmen setzte er sich mit neun weiteren Athleten beim Radfahren ab und fuhr mit der Spitzengruppe schnell einen Vorsprung von einer Minute heraus. Doch schon nach etwas mehr als zehn Radkilometern musste Funk das Rennen mit einem platten Hinterreifen abbrechen. Jelle Geens aus Belgien schnappte sich in 1:51:16 Stunden den Sieg vor U23-Weltmeister Raphael Montoya (FRA) und dem Spanier Uxio Abuin-Ares.

Die hier vorgestellten internationalen Events und genannten Athleten stellen nur eine Auswahl dar. Diese Berichterstattung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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