News: Paratriathlon-WM: Bronze für Hausberger und Gelhaar, Schulz muss aufgeben

15.09.2017 12:53 von Jan Sägert

DTU-Paratriathletin Maike Hausberger krönt ihre WM-Premiere mit Bronze in der Startklasse PTS3 (Foto: DTU/Jo Kleindl)

Maike Hausberger (Trier) und Max Gelhaar (Leipzig) haben bei den Paratriathlon-Weltmeisterschaften in Rotterdam die Bronzemedaille in der Startklasse PTS3 (mittelschwere Behinderung) gewonnen. Hausberger musste sich bei ihrer ersten WM nach 1:25:33 Stunden nur der Französin Elise Marc und Anna Plotnikova aus Russland geschlagen geben. Gelhaar kam nach 1:15:19 Stunden hinter Weltmeister Daniel Molina (ESP) und Justin Godfrey aus Australien ins Ziel.

Verletzungspech: Martin Schulz geht leer aus

Paralympics-Champion Martin Schulz hat in Rotterdam dagegen seine sechste Paratriathlon-WM-Medaille verpasst. Der Leipziger musste das Rennen aufgrund einer Verletzung nach dem Radfahren aufgeben. Zuvor hatte sich der dreifache Weltmeister einen Dreikampf mit seinem Dauerrivalen Stefan Daniel (CAN) und dem Briten George Peasgood geliefert. Mit nur wenigen Sekunden Abstand waren die drei Athleten der Startklasse PTS5 (leichte Behinderung) aus dem 17 Grad kalten Rijnhaven gestiegen. Auch auf den 20 Radkilometern konnte sich keiner entscheidend absetzen. Nachdem Schulz das Rennen aufgegeben hatte, lief Daniel nach 1:01:20 Stunden souverän zum WM-Gold. Die Plätze zwei und drei gingen an den Spanier Jairo Ruiz Lopez und Chris Hammer (USA).

Vierte Plätze für Dieter und Hansel 

Ein tolles Rennen zeigte Lena Dieter (Viernheim) in der Startklasse PTVI mit ihrem Guide Lena Kämmerer. Auf Platz sechs hatte das Duo das Schwimmen beendet und beim Radfahren den Anschluss zu den Medaillenrängen gehalten. Ein sehr guter zweiter Wechsel brachte Dieter danach sogar auf den Bronzerang. Beim Laufen fehlten im Ziel dann nur 22 Sekunden zur ersten WM-Medaille für die junge Paratriathletin. Auch Nora Hansel (Bochum) beendete die WM nach zwischenzeitlicher Führung in der PTS3 als Vierte.

Stefan Lösler (Ilsfeld) lag im Rennen der Startklasse PTS2 (schwere Behinderung) bis zum Laufen noch auf Medaillenkurs. In Führung liegend ging der Paralympics-Teilnehmer von Rio auf die fünf finalen Kilometer. Letztlich musste sich der 32-Jährige beim Sieg des Briten Andrew Lewis aber mit dem fünften Platz zufrieden geben.

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