News: Triathlondeutschland unterwegs - Chattanooga, Almere, Zagreb - Rückblick 9./10. September

11.09.2017 14:24 von Jan Sägert

Stark: Laura Philipp holt bei der 70.3-WM in Chattanooga Bronze (Foto: Sjoeberg/www.ingokutsche.de)

Mit ihrem dritten Platz bei den Ironman-703.-Weltmeisterschaften in Chattanooga (USA) fuhr Laura Philipp am Wochenende das beste Resultat für Triathlondeutschland ein. Doch auch in Almere und Zagreb präsentierten sich die deutschen Athleten überwiegend in guter Spätform.

ETU EM Challenge Almere-Amsterdam (NED)
9. September 2017

Die Startnummer 1 war kein gutes Omen für Jan Raphael (Hannover), der sich beim Lang-Distanz-Klassiker in den Niederlanden einiges ausgerechnet hatte. Der 37-Jährige stieg mit dem späteren Sieger Joe Skipper (GBR) etwa drei Minuten nach dem Führungs-Quartett aus dem Wasser. Doch schon nach zehn Radkilometern war das Rennen für Raphael vorbei. Zwei platte Reifen und eine gebrochene Scheibe bedeuteten das Aus für den Sieger der Challenge Regensburg 2016 und 2017. Skipper gewann das Rennen nach 7:59:39 Stunden vor Viktor Zyemtsev (UKR) und ist damit neuer Lang-Distanz-Europameister. Christian Altstadt (Jena) landete als bester Deutscher auf dem guten neunten Platz. Bei den Damen fehlten der gebürtigen Berlinerin Lena-Kristin Schink nach 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Radkilometern und einem Marathon als Vierte etwas mehr als sieben Minuten zur Bronzemedaille. Yvonne Van Vlerken (8:51:13 Stunden) und Sarissa de Vries feierten in der Heimat einen Doppelsieg. Zweitbeste Deutsche war Julia Mai (Frankfurt), die nach 10:01:50 Stunden als Achte über den Zielstrich.

Ironman 70.3 Weltmeisterschaft Chattanooga (USA)
10. September 2017

Laura Philipp hat ihre überragende 70.3-Saison am Wochenende mit dem dritten Platz bei den 70.3-Weltmeisterschaften im US-Bundesstaat Tennessee gekrönt. Gegen die überlegene alte und neue Weltmeisterin Daniela Ryf (SUI) war die 30-Jährige zwar chancenlos - zu Emma Pallent und der Silbermedaille fehlten im Ziel aber nur 64 Sekunden. Astrid Stienen landete auf dem 19. Platz.

Ohne Podiumsplatz mussten die hoch gewetteten deutschen Herren aus Chattanooga abreisen. Gegen Javier Gómez (ESP), den Champion von 2014, der zudem fünf Mal den WM-Titel über die olympische Distanz gewann, hatten Sebastian Kienle, Maurice Clavel und Andreas Dreitz keine Chance. Der Spanier gewann das Rennen nach 3:49:45 Stunden vor dem US-Amerikaner Ben Kanute und Tim Don (GBR). Kienle verpasste Bronze um knapp drei Minuten und musste sich letztlich mit Platz fünf zufrieden geben. Nur 32 Sekunden dahinter schaffte es Clavel erstmals in die Top 6 der WM. Dreitz wurde in 3:56:34 Stunden Achter.

ETU Junioren-Europacup Zagreb (CRO)
10. September 2017

Die sechs DTU-Junioren zogen sich bei den Sprint-Distanz-Rennen in der kroatischen Hauptstadt achtbar aus der Affäre. Das beste Ergebnis holte Jeremias Siehr (Brandenburg), der starke Sechster wurde. Auch David Breinlinger (Heidelberg) und Chris Ziehmer (Saarland) schafften als Achter und Zehnter den Sprung in die Top Ten. Giulio Ehses (Brandenburg) kam beim Sieg des Australiers Callum McClusky auf Platz 16 ins Ziel. Nicht ganz so gut lief es für die jungen Damen. Selina Klamt (Brandenburg) wurde wie Ehses 16., Isabel Neese (Bayern) landete auf dem 24. Platz. Der Sieg ging hier an die Österreicherin Magdalena Früh.

Die hier vorgestellten internationalen Events und genannten Athleten stellen nur eine Auswahl dar. Diese Berichterstattung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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