News: Triathlondeutschland war unterwegs - in Funchal, Cervia und Huelva

25.09.2017 12:22 von Jan Sägert

Nach seinem Sieg in Tartu schafft es Valentin Wernz (links) auch beim Europacup in Funchal aufs Podium

Triathlondeutschland hat pünktlich zum Herbstanfang noch einmal alle Kräfte mobilisiert. Das eindrucksvolle Ergebnis des vergangenen Wochenendes: Siege durch Justus Nieschlag und Andreas Dreitz in Huelva und Cervia sowie ein zweiter Platz von Valentin Wernz auf Madeira.

ETU Europacup Funchal (POR), 23. September

Wenige Wochen nach seinem ersten Europacup-Sieg in Tartu (EST) Anfang Juli hat Valentin Wernz (Saarbrücken) auf Madeira (POR) ein weiteres internationales Top-Ergebnis eingefahren. In Funchal musste er sich nach 54:38 Minuten im Zielsprint nur dem Italiener Delian Stateff geschlagen geben und wurde vor dem Briten Liam Lloyd Zweiter. Dabei hatte Wernz beim Schwimmen zwischenzeitlich schon mehr als 30 Sekunden auf die Spitze verloren. Linus Stimmel (Worms), Jonas Breinlinger (Saarbrücken), Jan Stratmann (Potsdam) kamen im Wasser zwar deutlich besser zurecht als Wernz, landeten in der Endabrechnung aber klar hinter dem 22-Jährigen auf den Plätzen 36 (Stimmel), 16 (Breinlinger) und 20 (Stratmann). Lars Pfeifer (Potsdam) und Ian Manthey (Saarbrücken) liefen als 21. bzw. 24. ins Ziel, Tim Siepmann (Potsdam) belegte den 46. Platz. 

Im Rennen der Damen holte Nina Eim (Itzehoe) in einer Zeit von 1:04:52 Stunden als 13. das beste Ergebnis eines DTU-Trios. Katharina Krüger (Ergste) und Sophie Fischer (Neubrandenburg) finishten auf den Plätzen 18 und 19.

Ironman Emilia Romagna (ITA), 23. September

Das vorletzte Lang-Distanz-Rennen der europäischen Ironman-Saison stand im Zeichen von Andreas Dreitz (Bayreuth) und Timo Bracht (Eberbach). Während Dreitz gleich im ersten Lang-Distanz-Rennen seiner Karriere den großen Wurf landete, verabschiedete sich Routinier Bracht in Cervia endgültig von der Profi-Bühne. Nach 8:25:40 Stunden beendete der 42-Jährige das Rennen in der Emilia Romagna als Fünfter. Dreitz überzeugte wie erwartet vor allem beim Radfahren. In 4:16:47 Stunden bewältigte der 28-Jährige die 183 flachen Kilometer (42,7 km/h) und legte damit den Grundstein für seinen ersten Ironmantitel, der nach 8:03:27 Stunden offiziell war. 

ITU Triathlon-Weltcup Huelva (ESP), 24. September

Beim ersten Weltcupsieg von Justus Nieschlag (Saarbrücken) verpassten seine DTU-Teamkollegen Jonathan Zipf (Saarbrücken) und Lasse Lührs (Alicante/ESP) bereits beim Schwimmen den Anschluss nach vorn. Zipf schaffte es mit einer ordentlichen Laufleistung noch auf Platz 26, Lührs verpasste die Top 30 knapp. Im Rennen der Damen machte Sophia Saller in aussichtsreicher Position Bekanntschaft mit dem andalusischen Asphalt. Die 23-Jährige beendete ihre Saison letztlich mit einem lädierten Ellbogen auf dem guten 13. Platz.

Die hier vorgestellten internationalen Events und genannten Athleten stellen nur eine Auswahl dar. Diese Berichterstattung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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