News: Weltcup-Auftakt in Kapstadt: Wernz und Schomburg stark

12.02.2018 10:54 von Jan Sägert

Starker Saisonstart: Platz acht für Valentin Wernz beim Weltcup-Auftakt im südafrikanischen Kapstadt (Foto: Viviane Sloniewicz)

Mit einem beachtlichen achten Platz ist Valentin Wernz (Saarbrücken) in die internationale Wettkampfsaison gestartet. Beim Auftaktrennen zum ITU Triathlon World Cup 2018 im südafrikanischen Kapstadt verpasste er das Podium um 24 Sekunden. DTU-Teamkollege Jonas Schomburg (Hannover) schaffte es trotz sechswöchiger Grundausbildung bei der Bundeswehr im Vorfeld nach starkem Schwimmen und Radfahren auf den 13. Platz. Der Wormser Linus Stimmel landete auf Platz 47. Jonathan Zipf (Saarbrücken) hatte seinen Start wenige Tage vor dem Rennen verletzungsbedingt abgesagt.

Wernz: "So kann es weitergehen"

Bei souveränen Sieg von Richard Murray (RSA) präsentierte sich das DTU-Trio vor allem beim Schwimmen in starker Verfassung. Auf den Plätzen 3, 12 und 20 stiegen Schomburg, Wernz und Stimmel nach 750 Metern aus dem Wasser. Danach glückte nur Schomburg der Sprung in die erste Radgruppe. "Ich war der erste, der die Gruppe verpasst hat, weil ich den Wechsel ziemlich verhauen habe", ärgerte sich Wernz nach dem Rennen. Doch der 23-Jährige steckte nicht auf. Mit der sechtbesten 5-Kilometer-Laufzeit (14:51 Minuten) schob er sich noch in die Top Ten. "Der achte Platz ist voll okay. Ich habe mein Ziel erreicht. So kann es weitergehen", so Wernz. Im dritten Weltcuprennen seiner Karriere schaffte es der Tuttlinger damit erstmals in die Top Ten.

Schomburg im Soll, Pertl überrascht

Schomburg konnte seine exzellente Ausgangsposition nach dem Radfahren nicht nutzen. Er büsste beim Laufen knapp eine Minute auf Wernz ein und kam fünf Plätze dahinter auf Rang 13 ins Ziel. Dennoch dürfte auch er mit seinem Vorbereitungsrennen für den Start in die ITU World Triathlon Series am 2. März in Abu Dhabi zufrieden sein. Dort gehört der souveräne Kapstadt-Sieger Richard Murray dann ebenfalls wieder zu den Anwärtern auf den Titel. Die Plätze zwei und drei holten sich Murrays Landsmann Henri Schoeman und - etwas überraschend - der junge Österreicher Lukas Pertl.

Zurück

DOSB BMdI DSH ITU ETU
nach oben