Was muss ich in der Wechselzone beachten?

In der Wechselzone finden die Wechsel vom Schwimmen zum Radfahren beziehungsweise vom Radfahren zum Laufen statt. Vor dem Beginn des Wettkampfes gibt es eine Check-in-Zeit für die Wechselzone. In dieser Zeit darfst du dein Fahrrad in die Wechselzone stellen und deinen Wechselplatz einrichten. Die Zeiten für den Check-in findest du in der Regel auf der Webseite der Veranstaltung. Außerhalb der Check-in-Zeit ist das Einrichten des Wechselplatzes nicht möglich.

Wichtig ist vor allem, dass du weißt, wo dein Platz in der Wechselzone ist. Dieser richtet sich nach deiner Startnummer und ist markiert. Präge dir den schnellsten und kürzesten Weg ein, laufe ihn gegebenenfalls auch ein- oder zweimal vor dem Wettkampfstart ab. Ärgerlich wäre es, wenn du nach dem Schwimmen beziehungsweise nach dem Radfahren deine Sachen nicht findest.

Für dein Fahrrad gibt es an deinem Wechselplatz einen Ständer, in den du das Rad einhängst oder aufstellst. Plane dir vor dem Wettkampf genug Zeit ein, um deinen Platz einzurichten und alles dort so hinzulegen, wie du es haben möchtest. Das gilt vor allem für die Schuhe. Falls es der Veranstalter erlaubt, kannst du auch ein Handtuch hinlegen, falls du deine Füße nach dem Schwimmen abtrocknen möchtest. Lege die Klamotten sowie Helm und Startnummer in der Reihenfolge hin, wie du sie anziehen willst.

Dein Fahrrad darfst du in der Wechselzone nur schiebend fortbewegen. Du darfst dabei aber selbstverständlich rennen. Aufs Rad steigen darfst du erst am Ende der Wechselzone. Ein paar Meter nach der Wechselzone befindet sich meistens eine Markierung auf dem Boden. Dahinter ist es erlaubt, aufzusteigen. Ganz wichtig ist, dass du deinen Radhelm auf dem Kopf trägst und der Riemen ab dem Moment geschlossen ist, wenn du dein Fahrrad aus dem Ständer holst. Für den zweiten Wechsel, wenn du von der Radstrecke zurückkommst, gilt dasselbe: Du musst vor der Markierung an der Wechselzone wieder vom Rad abgestiegen sein, darfst es in der Wechselzone nur schiebend fortbewegen und dein Radhelm muss geschlossen bleiben, bis du dein Rad wieder in den Radständer gehängt hast. Das Rad schiebst du am besten, indem du es am Sattel festhältst. Das kannst du zum Beispiel wunderbar trainieren, wenn du in der Stadt unterwegs bist.

Ein Tipp: Trainiere den Wechsel vor dem Wettkampf. Dann prägen sich Abläufe ein und du meisterst die sogenannte vierte Disziplin auch bei hohem Puls und großer Aufregung.