Jonas Schomburg

Profil

  • Jahrgang: 1994
  • Größe: 1,94 m
  • Gewicht: 72 kg
  • Verein: Wassersportfreunde 98 Hannover
  • Trainer: Raphaël Mailharrou

Erfolge

10. Platz beim Olympic Testevent 2019

10. Platz WTS Leeds 2019

10. Platz European Championships 2018

7. Platz World Triathlon Stockholm 2016

ITU-Weltmeister Aquathlon U23 2016

Sportliche Vita

Schon als Zehnjähriger stürzte sich Jonas Schomburg in Bokeloh (Niedersachsen) zum ersten Mal ins Abenteuer Triathlon - und eiferte damit zugleich auch seinem Vater Arnd nach. Sein internationales Triathlon-Debüt bestand er 2013 beim ATU Cup in Kapstadt. Seine größten Erfolge feierte Schomburg, der viele Jahre in East London (Südafrika) gelebt und studiert hat, in der Saison 2016. Neben dem WM-Titel im Aquathlon (U23) holte er in der Olympiasaison Silber bei der Triathlon-WM der Studierenden und schaffte als Siebter das bisher beste Ergebnis in der ITU World Triathlon Series.

Nach einem Abstecher in die Türkei startet der gebürtige Niedersachse seit der Saison 2018 wieder für die Deutsche Triathlon Union. Sein großes Ziel: Die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Die dafür notwendige Wettkampfhärte holte er sich zuletzt in der ITU World Triathlon Series. Als einer von wenigen Athleten bestritt er in der vergangenen Saison zwischen Anfang März und Ende Juli alle sechs Rennen der hochkarätigen Kurzdistanz-Serie. Dazu kamen vier Weltcup-Einsätze und drei Starts in der Mixed Relay der DTU. Ein Ausrufezeichen setzte er bei den European Championships. Nach einem mutigen Rennen lief Schomburg in Glasgow als Zehnter ins Ziel.

In der Saison 2019 zählte der 25-Jährige zu den stabilsten und leistungsstärksten deutschen Athleten in der WTS. Nach zwei 18. Plätzen in Abu Dhabi und Bermuda näherte sich Schomburg in Yokohama (11.), Leeds (10.) und Montreal (10.) regelmäßig den Top-10 an. Zudem holte Schomburg zum Abschluss beim Weltcup in Weihei einen starken fünften Rang.

Sein bislang größter Erfolg gelang Schomburg im August beim olympischen Testevent in Tokio. Dort landete er auf dem zehnten Rang und sicherte sich damit das Ticket für die Olympischen Spiele 2020 – vorausgesetzt er belegt im Olympic Qualification Ranking Ende März 2020 eine Platzierung unter den ersten 35.

Im Wasser ist er stark, auf dem Rad sogar noch stärker: In vielen WTS-Rennen ging er stets als erster Athlet auf die Laufstrecke. Im Vergleich zur Saison 2018 machte er nicht nur einen großen Leistungssprung, er demonstrierte auch eine beeindruckende Konstanz bei seinen Wettkämpfen. Aktuell bereitet sich Schomburg mit einer Trainingsgruppe in Frankreich auf die kommende Saison – und die Olympischen Spiele in Tokio – vor.

Jonas Schomburg im DTU-Interview