Laura Lindemann

Profil

  • Jahrgang: 1996
  • Größe: 1,68 m
  • Gewicht: 58 kg
  • Verein: Triathlon Potsdam e.V.
  • Trainer: Ron Schmidt

Erfolge

1. Platz Weltcup Chengdu 2019

2. Platz World Triathlon Hamburg 2018

4. Platz WTS Grand Final Gold Coast 2018

1. Platz DTU DM Sprint 2017/2018

Europameisterin Sprintdistanz 2017

Sportliche Vita

Laura Lindemann ist die derzeit stärkste Sprint- und Kurzdistanz-Triathletin in Deutschland. 2019 belegte die 23-Jährige in der Gesamtwertung der World Triathlon Series (WTS) den 10. Platz, im Olympic QUalification Ranking steht sie derzeit auf Platz sechs. Beim Weltcup-Rennen in Antwerpen musste sich Lindemann noch mit dem zweiten Platz zufrieden geben, in Chengdu feierte sie dann den ersten Weltcup-Sieg ihrer Karriere. Beim Heimrennen in Hamburg stand die Potsdamerin dann - wie 2017 und 2018 - wieder auf dem Podest: diesmal holte sie in der Mixed Relay gemeinsam mit Nina Eim, Justus Nieschlag und Valentin Wernz die Silbermedaille. Danach verteidigte Laura erneut ihren deutschen Meistertitel bei den Finals in Berlin und sicherte sich nur 10 Tage später beim Testevent in Tokio als Sechste ihr Ticket für die Olympischen Spiele 2020. .

Laura wechselte 2012 vom Schwimmen zum Triathlon - mit Erfolg! Nach ihrem internationalen Debut beim Junioren-Europacup in Alanya 2013 holte sie im selben Jahr die Bronzemedaille bei der Junioren-WM. 2014 und 2015 räumte die gebürtige Berlinerin bei den Juniorinnen je zwei Mal EM- und WM-Gold ab. 2016 gewann sie die auf Cozumel die U23-WM und belegte bei ihrer Olympiapremiere in Rio de Janeiro den 28. Platz. 2017 krönte sie sich erstmals zur Triathlon-Europameisterin der Elite und stürmte kurz danach beim Heimrennen in Hamburg als Dritte erstmals aufs Podium der World Triathlon Series.

Im März 2018 wurde sie beim World Triathlon Abu Dhabi Sechste und war in der WTS-Gesamtwertung zeitweise Dritte. Anfang Juli verteidigte die 23-Jährige in Düsseldorf ihren DTU Deutschen Meistertitel auf der Sprintdistanz. Zwei Wochen später begeisterte sie beim World Triathlon Hamburg das Publikum und wurde Zweite - das bisher beste WTS-Ergebnis ihrer Karriere. Ein unverschuldeter Sturz beim Radfahren kostete sie wenig später möglicherweise eine weitere EM-Medaille. In Glasgow musste sich Lindemann über die Kurzdistanz am Ende trotz schnellster Laufzeit mit dem vierten Platz begnügen. Auch beim Grand Final im australischen Gold Coast bewies Laura, dass sie in der Weltspitze angekommen ist: dort verpasste sie als Vierte nur knapp das Podium.