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Die Para Triathleten der Deutschen Triathlon Union (DTU) haben beim ITU Para Triathlon World Cup im französischen Besançon zwei weitere Saisonsiege eingefahren. Martin Schulz und Max Gelhaar (beide Leipzig) gewannen überlegen die Rennen in ihren Startklassen PTS5 und PTS3. Auch Lena Dieter (Viernheim) kam mit ihrem kurzfristig eingesprungenen Guide Marianna Hess auf Anhieb gut zurecht und wurde in der Startklasse PTVI Zweite. Nur um vier Sekunden verpasste Stefan Lösler (Ilsfeld) das Podium in der stark besetzten PTS2 der Männer. Maike Hausberger (Trier) hatte ihren ersten Weltcupstart in dieser Saison kurzfristig absagen müssen. Ärzte stellten bei ihr den Eppstein-Barr-Virus fest und verordneten eine Sportpause.

Schulz und Gelhaar geben Gas

Schulz setzte sich in seinem Rennen bereits auf den 750 Schwimmmetern vom Rest des Feldes ab. Auf dem Rad agierte der 28-Jährige offensiver als zuletzt und vergrößerte seinen Vorsprung auf Dauerrivale Yannick Bourseaux aus Frankreich. Im Ziel hatte Schulz nach 1:02:05 Stunden mehr als dreieinhalb Minuten Vorsprung auf Bourseaux und den Russen Ialchik. Auch Gelhaar sorgte schon in seiner Spezialdisziplin für eine Vorentscheidung. Mehr als drei Minuten knöpfte er seinen Konkurrenten im Wasser ab. Nach einer guten Radleistung brachte der Sachse seinen zweiten Weltcupsieg in einer Gesamtzeit von 1:23:08 Stunden sicher ins Ziel. Auch Stefan Lösler hatte 2017 in Besançon gewonnen. Dieses Mal fehlten dem 33-Jährigen wenige Meter zu einem Podiumsplatz. Beim Radfahren verlor er seine zwischenzeitliche Führung. Auch ein starker Lauf reichte dann nicht mehr, um den Franzosen Jules Ribstein noch vom Podest zu verdrängen.

Lena Dieter ließ sich von der kurzfristigen Umbesetzung ihres Guides nicht beeindrucken. An der Seite von Marianna Hess bewältigte sie den Kurs in 1:22:02 Stunden und musste damit nur der Französin Annouck Curzillat den Vortritt lassen, die etwa 90 Sekunden schneller unterwegs war.