Ironman New Zealand: Neuer Versuch über die volle Distanz

28.02.2007 14:01 von Haupt-Administrator

Tupuhia – nur eines von vielen Wörtern, das auf Maori, neben Englisch die zweite Amtssprache in Neuseeland, Sturm bedeutet und welches die Veranstalter am 3. März beim 23. Ironman New Zealand möglichst nicht hören wollen. Der starke Wind machte im letzten Jahr das Schwimmen unmöglich: Aus dem Ironman wurde ein 90-Kilometer-Radrennen mit anschließendem Halbmarathon. In diesem Jahr soll es – mit der Gnade der Wettergötter – wieder über die volle Distanz gehen.

So hoffen Organisatoren und Athleten am kommenden Wochenende auf gute Witterungsverhältnisse. „Ich hab zwar das Rennen im letzten Jahr gewonnen, aber es war kein Ironman. Es war nicht mal ein Triathlon, aber das sinnvollste, was man in der damaligen Situation hat machen können“, so der Sieger Ain-Alar Juhanson aus Estland auf der offiziellen Internet-Seite ironman.com: „Ich freue mich zurückzukommen und will erneut siegen – diesmal über die volle Distanz“.

 

Das sein Vorhaben nicht einfach umzusetzen sein wird, liegt an der Konkurrenz. Der Topfavorit auf den Sieg ist der Lokalmatador Cameron Brown. Sein Ziel ist klar: Der sechste Sieg bei dem Rennen vor heimischen Publikum. Auch der Australier Luke Bell und Torbjorn Sindballe aus Dänemark wollen sich zu Beginn der Saison an der Spitze zurückmelden. Ähnlich wie Juhanson ist auch der amtierende Weltmeister über die ITU-Langdistanz Sindballe spezialisiert auf schnelle Radsplits – hier könnte auf den zwei Runden des flachen Parcours eine Vorentscheidung fallen.

 

Bei den Frauen wird die Neuseeländerin Joana Lawn versuchen, ihre Siegesreihe fortzusetzen: In den letzten vier Jahren konnte die 30-Jährige in Taupo in Folge gewinnen. Aus deutscher Sicht starten mit Kai Hundertmarck und Cilia Huch zwei Profis.
Martin Kathenbach

 

Website des Ironman New Zealand

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