Ironman Südafrika: Schellens und Badmann siegen erneut

19.03.2007 11:51 von Haupt-Administrator

Der Belgier Gerrit Schellens und Natascha Badmann aus der Schweiz haben ihre Titel beim Ironman Südafrika erfolgreich verteidigt. Schellens gewann in einem spannenden Männerrennen vor dem Lokalmatador Raynard Tissink und dem Schweizer Stefan Riesen. Badmann dagegen sorgte mit ihrem souveränen Sieg für ein wenig aufregendes Frauenrennen. Sie gewann deutlich vor der Südtirolerin Edith Niederfriniger und Bella Comerford aus Schottland.

Im Männerrennen hatte Tissink bis kurz vor dem Ziel noch wie der sichere Sieger ausgesehen, doch der mittlerweile 40-jährige Schellens stellte in seinem zweiten Profijahr erneut seine außergewöhnliche Laufstärke unter Beweis: Mit einem Marathonlauf in 2:43:20 Stunden stellte er einen neuen Streckenrekord in der abschließenden Disziplin auf und konnte Tissink schließlich zwei Kilometer vor dem Ziel stellen. Der im Ziel völlig erschöpfte Südafrikaner konnte den Stakkato-Schritten des Belgiers nichts entgegensetzen und wurde wie im Vorjahr Zweiter. Auf Rang drei lief der Sieger des Ironman Switzerland von 2006, Stefan Riesen, ins Ziel, der sich nach schwacher Schwimmleistung mit der zweitschnellsten Radzeit und einem souveränen Marathonlauf den letzten Treppchenplatz sichern konnte.

Beim Schwimmen und auf dem Rad hatte zunächst der Schwede Björn Andersson das Rennen bestimmt und einen Vorsprung von mehr als 14 Minuten heraus gefahren, war aber später mit Muskelkrämpfen nach der Hälfte des Marathons ausgestiegen.

 

Badmanns erdrückende Dominanz

 

Die Dramaturgie des Frauenrennens litt ein wenig unter der Dominanz der sechsfachen Ironman-Hawaii-Siegerin Natascha Badmann. Mit einer Radzeit von 4:52:14 Stunden legte die Schweizerin den Grundstein für einen nie gefährdeten Sieg mit 25 Minuten Vorsprung auf Niederfriniger, die sich erst beim Laufen knapp vor der Schottin Comerford durchsetzten konnte. Badmann schaffte es in 9:22 Stunden zudem auf den achten Platz der Gesamtwertung.

 

Beste Deutsche wurden Rainer Schniertshauer als 16. und Connie Dauben auf Platz elf.
Nis Sienknecht

 

Ergebnisse unter www.ironman.com

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