Asics-Team Witten feiert Doppel-Meisterschaft

20.08.2007 15:20 von Haupt-Administrator

Triathlon: Hansgrohe Schwarzwald siegt zum Abschluss

 

Mit der Doppel-Meisterschaft für das Asics-Witten endete am Samstag in Gelsenkirchen die diesjährige Saison der Deutschen Triathlon Liga. Die Wittener Damen feierten beim fünften Wettkampf den fünften Sieg, den Herren reichte ein zweiter Platz zum Titelgewinn. Den Tagessieg holte sich der entthronte Meister Hansgrohe Schwarzwald. In der Endabrechnung setzte sich Witten (8 Punkte) vor Hansgrohe Schwarzwald (10) und dem EJOT Team Buschhütten (12) durch. Bei den Frauen siegte Witten (14) vor dem Schwalbe Team Krefelder KK (29) und Synergy Sports Erlangen (30).

In Gelsenkirchen sahen die Zuschauer eine Gala-Vorstellung der beiden WM-Starter Jan Frodeno und Daniel Unger. Die beiden Akteure des Hansgrohe Teams liefen über die Sprintdistanz (0,75 Kilometer Schwimmen – 20 Kilometer Radfahren – 5 Kilometer Laufen) ihr eigenes Rennen. Letztlich setzte sich Jan Frodeno 0:55:20-Stunden vor dem zeitgleichen Daniel Unger durch. „Das war vor den Weltmeisterschaften noch einmal ein guter Formtest. Ich bin sehr zufrieden.“. Ein Extralob gab es noch für den Veranstalter: „Das Rennen war professionell organisiert. Was hier in der Kürze der Zeit geleistet wurde, ist beachtlich. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht.“ Richie Cunningham (10.; 0:56:22) und Jan Raphael (16.; 0:56:45) sorgte mit Platzziffer 29 für den zweiten Tagessieg der Schwarzwälder und mit der Vize-Meisterschaft doch noch für ein versöhnliches Ende.

 

Die Wittener (Platzziffer 31) verpassten nur knapp den totalen Triumph, doch konnte der neue Deutsche Mannschaftsmeister mit dem zweiten Platz in Gelsenkirchen gut leben. Als alle Akteure gesund ihr rad abstellten, wich langsam die Anspannung. Mit einer mehr als soliden Mannschaftsleistung liefen Christian Prochnow (4.; 0:55:55), Sebastian Rank (6.; 0:55:58), Claude Eksteen (8.; 0:56:13) und Matthias Zöll (13; 0:56:33) das Rennen nach Hause. „Es ist ganz gut gelaufen. Als Frodeno und Unger losgezogen sind, war klar, dass da niemand folgen kann. Die Sprintdistanz haut ganz schön rein, aber es war eine tolle Veranstaltung,“ so der neue Mannschaftsmeister Christian Prochnow.

 

Mit dem dritten Platz in Gelsenkirchen und in der Endabrechnung verpasste das EJOT Team Buschhütten (33) im Nordsternpark den ganz großen Wurf. Besonders enttäuscht war danach Andreas Raelert (12.; 0:56:32): „Ich hatte schwere Beine und hab nie zu meinem Rennen gefunden. Es ist schade für das Team, das ich keine bessere Leitung bringen konnte.“ Neben dem zweifachen Olympia-Starter erkämpften sich noch Helge Mütschard (5.; 0:55:57), Dirk Bockel (7.; 0:56:12) und Christian Weimer (9., 0:56:12) den dritten Rang. Ein siebter Rang (128) reichte dem SPIUK Team Lemgo, um sich vor dem Sportteam Augath Hannover 96 (148) in der Endabrechnung den vierten Platz zu sichern. Mit 34 Punkten lagen die Lemgoer denkbar knapp vor Hannover (35) und dem Zeppelin Team Potsdam (36).

 

Bei den Frauen standen die Wittenerinnen schon vor dem Abschlusswettkampf quasi als Meister fest. So nutzte der Titelverteidiger den Wettkampf, um erneut die Überlegenheit zu demonstrieren. Mit Platzziffer 14 siegten Kathrin Müller (3.; 1:04:28), Lena Brunkhorst (5.; 1:04:41) und Maren Wolter (6.; 1:04:41) vor dem Schwalbe Team Krefelder Kanu Klub (29) und Synergy Sports Erlangen (30). „Es war ein toller Wettkampf und noch einmal eine gute Vorbreitung vor der WM in Hamburg“, war auch Kathrin Müller voll des Lobes für den Veranstalter.

 

Den Tagessieg sicherte sich ein wenig überraschend die Krefelderin Birgit Berk (1:03:09). Berk war mit der außer Konkurrenz startenden Ricarda Lisk beim Radfahren dem Feld entwischt und rettete den Vorsprung ins Ziel. „Damit habe ich nicht gerechnet. Wir haben beim Radfahren gut zusammen gearbeitet und es hat für mich letztlich gereicht.“ Daneben sorgten noch Katjana Reibel (12.; 1:06:39) und Sophia Schrafen (16.; 1:07:10) für den zweiten Platz.

 

Trotz ihres siebten Platzes (1:05:12) war die Nachwuchshoffnung Rebecca Robisch (Synergy Sports Erlangen) nicht zufrieden. „Ich bin beim Schwimmen verprügelt worden und habe die Radgruppe verpasst. Danach war das Rennen für mich eigentlich schon gelaufen“. Mit der besten Laufzeit (0:18:19) kämpfte sie sich noch nach vorne und ihr Team auf den dritten Rang, der letztlich zur Deutschen Vize-Meisterschaft (15 Punkte) vor dem Erdinger Alkoholfrei Team SC Riederau (17) reichte. An dem dritten Platz in Gelsenkirchen waren zudem noch Irina Kirchler (9.; 1:05:34) und Anne Haug (14.; 1:06:57) beteiligt.


Martin Wachhold

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