Triathlon Elite beim Frankfurt Marathon

01.11.2007 14:47 von Haupt-Administrator

ASICS-Ambassadors Wilfred Kigen krönt mit lupenreinem Hattrick in Streckenrekordzeit von 2:07:58 h einen Frankfurt Marathon der Superlative.
Bei nahezu idealen Bedingungen hat der Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon seine Position als Deutschlands Nr. 3 unter den bedeutendsten Laufveranstaltungen eindrucksvoll bestätigt. Mit neuem Teilnehmerrekord von 18.245 Startern in den Disziplinen Marathon, Staffelmarathon, Handbiker und Minimarathon hatte das Team um Organisations-Chef Jo Schindler schon vor dem Start das erste Highlight gesetzt.

Für sportliche Highlights sorgten die Läuferinnen und Läufer, die mit Top-Leistungen in noch nie erlebter Qualität und Dichte dem Frankfurt Marathon auch im internationalen Vergleich einen großen Schub nach vorne versetzten. Großer Triumphator in Frankfurt war nach seinen Siegen von 2005 und 2006 einmal mehr der 31-jährige ASICS-Ambassador Wilfred Kigen (KEN), der nicht nur zur Freude seiner anwesenden kleinen Tochter „Patience“, seinen eigenen Streckenrekord um 34 Sekunden auf 2:07:58 h schraubte. Getrieben wurde er dabei in einem spannungsgeladenen Rennen von acht kenianischen Mitstreitern, die ausnahmslos neue Bestzeiten aufstellten und damit den Frankfurt Marathon leistungsbezogen unter die „Top Five“ der Welt katapultierten.

Kaum minder spannend ging es bei der Elite der Frauen zu, wo gleich drei Deutsche Frauen der hohen Favoritin Svetlana Zakharova (RUS) engagiert folgten. Am Ende sorgte die Leverkusenerin Melanie Kraus für eine große Überraschung, als sie etwa zwei Kilometer vor dem Ziel, die angeschlagene
Russin passierte und unter dem frenetischen Applaus der mehr als 7.000 Zuscháuer in die altehrwürdige Frankfurter Festhalle einlief. Bei sehr guten 2:28:56 h blieben für die Siegerin die Uhren stehen.


Kein Geringerer als Triathlon-Weltmeister Daniel Unger führte die ASICS Triathlon World Challenger-Marathonstaffel auf Erfolgsspur. Natürlich war es für die Deutsche Triathlon-Elite - zwei Monate nach ihren Weltmeisterschaften in Hamburg - „nur“ eine unterhaltsame Abwechslung im Rahmen eines Marathons ihr „Laufvermögen“ einem begeistertem Publikum zu demonstrieren. In der
Besetzung Daniel Unger (Weltmeister), Rebecca Robisch (Junioren- Bronzemedailllengewinnerin), Gregor Buchholz (U-23 Weltmeister) und Jan Frodeno (Vize-Europameister) erreichten die Triathlon World Challenger nach knapp 2:28 h das Ziel kurz vor der ersten Frau in Frankfurts tobender „Gud Stubb“.

Ein wirklich gelungener Trainingsauftakt in die Olympische Saison!


Große mediale Beachtung fanden Normann Stadler und sein Dresdner Kleinwort-Teamkollege Jan Raphael, deren Teilnahme 13.000 Euro für den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.“ brachten. Stadler erreichte das Ziel nach 2:32:12, Raphael nach 2:41:31 Stunden. Die beiden Triathleten hatten sich zum Ziel gesetzt, den Marathon in maximal 2:50 Stunden zu bewältigen und somit je 5.000 Euro zu „erlaufen“. Für jeden fünf Minutensprung, den sie schneller waren, kamen weitere 500 Euro pro Athlet hinzu. „Ich freue mich, dass ich diesen Kindern helfen kann. Es war für mich ein großer Anreiz, so schnell wie möglich zu laufen“, sagte Stadler

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