Deutsche Meisterschaften in Merzig

02.08.2010 09:29 von Nina Stern

(NE) Am Wochenende gingen im saarländischen Merzig 300 Nachwuchsathleten bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend und Junioren an den Start. Athleten, Betreuer und Zuschauer freuten sich über eine tolle Veranstaltung und spannende Rennen.

Am Sonnabend Morgen ermittelte zunächst die B-Jugend ihre Meister. Nach Ihrem Sieg beim Ländervergleichskampf in Halle hatte Laura Sprißler (BaWü/ 0:34:22 h) auch in Merzig im Schlussspurt die Nase vorn und verwies Jenny Hildebrandt (Meck-Vorpom./ 0:34:23 h) auf den Silber- und Jessica Lambracht (NRW/ 0:34:24 h) auf den Bronzerang. Der Titel bei der männlichen Jugend blieb im Saarland. Jonas Nawrath (0:31:03 h) stieg als erster aus dem Wasser und setzte sich mit einer kleinen Gruppe ab. Im Laufen konnte er sich gegen den Niedersachsen Philipp Weber (0:31:17 h) durchsetzen. Auf Rang 3 folgte Max Hübner (0:31:25 h) aus Mecklenburg Vorpommern.

Bei der Jugend A gingen die Titel ebenfalls ins Saarland und nach Baden- Württemberg. Mit Tagesbestzeit im Laufen holte sich Julia Röhm (BaWü/ 1:03:21 h) die Goldmedaille. Marlene Gomez Islinger (Bayern/ 1:03:48 h) erkämpfte sich den Silberrang, Bronze ging an Svenja Hoernlein (1:04:06 h) aus Brandenburg.

Marian Schmidt (Saarland/ 0:56:47 h) jubelte ausgelassen über seinen ersten Deutschen Meistertitel. Auf Rang zwei und drei liefen Renning Elischer (NRW/ 0:57:00 h) und Benedikt Seibt (Rheinland-Pfalz/ 0:57:08 h) ein.

Bei den Juniorinnen siegte wie schon im Vorjahr Charlotte Bauer (1:01:50 h) aus Schleswig-Holstein vor Marie-Luise Klietz (Meck.-Vorpom./ 1:02:01 h) und Theresa Baumgärtel (Bayern/ 1:02:13 h). Danny Friese (Meck- Vorpom./ 0:56:45 h), letztes Jahr noch Deutscher Meister der A-Jugend, zeigte sich wieder stark in allen drei Disziplinen und gewann vor Michael Zimmer (Saarland / 0:56:56 h) und dem Tagesschnellsten im Laufen, Dominik Schmutzler (Bayern/ 0:57:03 h).

 

Die O-Töne der Sieger

Laura Sprißler (Siegerin Jugend B):

Ich habe den Sieg nicht erwartet. Das Training lief in den letzten Wochen sehr gut und ich habe mir eine Top 5 Platzierung ausgerechnet. Beim Laufen habe ich zwischenzeitlich gedacht, es reicht nicht mehr, aber Augen zu und durch. Ich weiß, dass ich sprintstark bin, dachte jedoch, dass ich zu früh angezogen habe. Der Titel ist einfach nur geil!

 

Jonas Nawrath (Sieger Jugend B):

Eine super Sache! Ich bin überrascht. Ich wusste zwar, dass ich vorne dabei bin, aber mit dem Titel habe ich nicht gerechnet. Das Rennen war sehr gut, so wie es sein soll.

 

Julia Röhm (Siegerin Jugend A):

Der Sieg freut mich riesig, denn er kam eher überraschend, da die Konkurrenz stark ist: Alle drei Disziplinen liefen heute sehr gut, aber Laufen war sehr hart bis ich in der dritten Runde Marlene etwas distanzieren konnte.

 

Marian Schmidt (Sieger Jugend A):

Es war mein Ziel Deutscher Meister zu werden. Und nun ist es die absolute Traumerfüllung. Alles hat gestimmt: das Schwimmen, das Radfahren, das Laufen  und die Wechsel, schließlich war auch die Trainingsvorbereitung absolut perfekt.

 

Charlotte Bauer (Sieger Juniorinnen):

Es war heute ein hartes Rennen, und ich freue mich, dass es wieder so läuft. Nach dem Deutschland Cup in Halle war dies erst mein zweites Rennen in dieser Saison. Ich habe mich gut gefühlt, und es hat mir gezeigt, wo ich stehe.

 

Danny Friese (Sieger Junioren):

Nach der EM (Rang) war ich enttäuscht. Ich bin mit dem Ziel hergefahren, Deutscher Meister zu werden und mich damit für die WM zu qualifizieren. Da ich seit Athlone kein Rennen mehr gemacht habe, wusste nicht genau, wie ich drauf bin. Heute war ein optimales Rennen, so wie ich es mir vorgestellt habe, und ich bin super happy!

 

Die Deutschen Meisterschaften waren gleichzeitig das Finale des Asics Triathlon Jugendcups, der in Merzig seine vierte Station machte.

Sieger in der weiblichen Jugend A wurde Julia Röhm (BaWü). Punktgleich auf dem zweiten Rang landete Svenja Hoernlein (Brandenburg) auf Rang 2, da sie im direkten Vergleich in Merzig der Baden-Württembergerin unterlegen war. Über die Bronzemedaille freute sich Marlene Gomez Islinger. Bei der männlichen Jugend siegte Renning Elischer (NRW) vor dem Deutschen Meister Marian Schmitd und dem Schleswig-Holsteiner Lennart Grube..

Justus Nieschlag (Niedersachsen) und Annika Vössing (NRW) sicherten sich den Gesamtsieg in der Juniorenklasse. Hier folgten auf den Rängen zwei und drei Marie-Luise Klietz (Meck.-Vorpom.) und Charlotte Bauer (Schleswig – Holstein) sowie Micha Zimmer (Saarland) und Kilian Fladung (Brandenburg).

In der Mannschaftswertung siegten Bayern (weiblich) und das Team aus Nordrhein Westafalen (männlich).

Am Sonntag wurde erstmals ein Staffelrennen der Landesverbände über die Distanz 4 x 250 m Schwimmen, 5 km Rad und 1,25 km Lauf ausgetragen. Ein Team musste mit zwei weiblichen und zwei männlichen Athleten an den Start gehen. Es bis zum letzten Lauf lieferten sich das Team Bayer I und Brandenburg II ein heißes Rennen. Schließlich hatte der Schlussläufer der Brandenburger Kilian Fladung die größeren Reserven und konnte den Bayern Dominik Schmutzler auf Rang zwei verweisen. Die Bronzemedaille erkämpfte sich das Team aus Mecklenburg Vorpommern.

Gold: Brandenburg II (Svenja Hoernlein, Steven Jentsch, Sophie Drews, Kilian Faldung)

Silber: Bayern I (Marlene Gomez Islinger, Felix Weiss, Theresa Baumgärtel, Dominik Schmutzler)

Bronze: Mecklenburg Vorpommern (Marie-Luise Klietz, Clemens Schreiber, Jenny Hildebrandt, Danny Friese)

Ergebnisse

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