Budapest: Rennen der Juniorinnen und Junioren

14.09.2010 15:50 von Clarissa Sagerer-Schlockermann

Foto oben: triathlon.org

(NE) Nach sintflutartigen Regengüssen am Sonnabend, zeigte sich das Wetter am zweiten Wettkampftag in Budapest von seiner besseren Seite.

Die DTU schickte, nach dem guten Abschneiden in Athlone bei den Europameisterschaften Anfang Juli, vier Juniorinnen in Budapest ins Rennen. Charlotte Bauer, Theresa Baumgärtel und Marie- Luise Klietz erwischten einen guten Start und stiegen in der Führungsgruppe auf das Rad.

Europameisterin Annika Vössing hingegen befand sich in der Verfolgergruppe und arbeitete dort aktiv, um den Abstand auf die Führenden nicht zu groß werden zu lassen.

Nach dem zweiten Wechsel stürmte die Australierin Ashley Gentle ihren Konkurrentinnen auf und davon und durfte sich im Ziel als Junioren Weltmeisterin feiern lassen. Die abschließenden 5 Kilometer legte sie in einer Fabelzeit von 16:41 min zurück!

Am besten folgen konnte ihr die junge Schleswig-Holsteinerin Charlotte Bauer. Bei ihrem ersten WM-Rennen überhaupt, stellte Charlotte ihre Klasse unter Beweis und erkämpfte sich die Silbermedaille. Auf den Rängen 8 und 10 folgten mit Theresa Baumgärtel und Annika Vössing zwei weitere Nachwuchshoffnungen der DTU. Marie-Luise Klietz konnte ihre gute Laufform von den Deutschen Meisterschaften leider nicht noch einmal unter Beweis stellen. Auch bedingt durch eine umstrittene Penalty, die Marie in der zweiten Wechselzone erhielt, belegte sie bei ihrem WM Debüt den 30. Rang.

Den Abschluss des zweiten Wettkampftages bildete das Juniorenrennen. Bester Schwimmer aus DTU-Sicht war der Saarländer Micha Zimmer, der mit den Führenden auf das Rad stieg. Nicht zufrieden mit seiner Auftaktdisziplin zeigte sich Danny Friese, der mit Dominik Schmutzler den Radpart in der Verfolgergruppe in Angriff nahm und auch beendete.

Micha Zimmer belegte nach einem für ihn guten Rennen den respektablen 15. Rang in dem engen Feld. Neuer Juniorenweltmeister wurde der Spanier Fernando Alarza vor dem Briten Thomas Bishop. Durch die geleistete Arbeit in de Verfolgergruppe konnten Dominik Schmutzler und Danny Friese ihre Laufstärke nicht ausspielen und beendeten ihr erstes WM Rennen auf den Rängen 28 und 29.

Bundesnachwuchstrainer Ralf Schmiedeke zeigte sich mit der Gesamtleistung seiner Nachwuchsmannschaft sehr zufrieden.

Foto unten (Petko Beier): Sie haben alles gegeben: (v.l.n.r.) Schmutzler, Friese, Zimmer

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