DTU wünscht ein schönes Fest und einen guten Rutsch

23.12.2010 15:10 von Clarissa Sagerer-Schlockermann

Der Weihnachtsbaum im Haus des Deutschen Sports

Ein Weihnachtsgruß

Eine gute Freundin, mit der ich seit Jahren in einer Selbsthilfegruppe von an Krebs erkrankten Menschen zusammenarbeite, hat in einem an mich gerichteten Weihnachtsgruß den großen deutschen Dichter Hölderlin zitiert: “Die schönsten Tage sind nicht die, an denen großartige, aufregende Dinge passieren, sondern die mit den einfachen, netten Augenblicken, die sich aneinanderreihen wie Perlen auf einer Schnur.“

An den Weihnachtsgruß mit dieser Aussage musste ich denken, als ich begann so etwas wie eine kleine Weihnachtsbotschaft verbunden mit einem Neujahrsgruß zu schreiben. Und ich musste daran denken, dass ich in diesem Jahr für die vorweihnachtlichen Feiern und auch für den Gemeindegottesdienst in Saerbeck am Heiligabend die Aussage von Jesus Christus „Ich bin das Licht der Welt“ immer wieder in den Mittelpunkt meiner zum Ausdruck gebrachten Gedanken gebracht habe und bringen werde. Und anlässlich einer der Feiern wurde uns mit dem Thema „Engel und Sterne in unserer Welt" deutlich gemacht, dass uns immer wieder Engel in Menschengestalt begegnen, die uns Hoffnung geben, die uns trösten, die uns Mut machen und die uns Freude am Leben schenken.

Für alle Menschen, die den Dreiklangsport, wie ich den Triathlon oft nenne, nicht nur als Aktive schätzen und lieben, können solche Gedanken und Aussagen nicht nur zu Weihnachten und als Wünsche für ein neues Jahr von Bedeutung sein. Denn es lohnt sich, nicht nur angesichts des vom Christentum geprägten Hochfestes zur Erinnerung an die Geburt von Jesus Christus Bezüge zum eigenen Leben herzustellen.

Ich selbst denke an viele Menschen, die für mich wie Engel waren. Ich denke an die Helferinnen und Helfer, die mir bei Wettkämpfen und großer Hitze Wasser gereicht haben zum Abkühlen und Trinken.

Und ich erinnere mich an die abschließenden Marathonläufe bei den WTC-Weltmeisterschaften auf Hawaii, wenn abends die Leuchtstangen ausgegeben wurden: Licht zur Sichtbarmachung und damit zum Schutz der Athleten.

Wenn ich an die vielen Begegnungen nicht nur bei Wettkämpfen zurückdenke, dann habe ich nicht in erster Linie die Highlights vor Augen. Ich kann dann alle einzelnen Ereignisse wie Perlen aneinanderreihen.

Besonders hat mich immer die friedliche, meistens sehr familiäre Atmosphäre begeistert.

Das galt und gilt auch für die Trainingsläufe und die Radausfahrten mit Freundinnen und Freunden, mit denen wir uns fit hielten und auf Wettkämpfe vorbereiteten und vorbereiten.

Das alles, was ich in diesen Wochen verstärkt erlebt habe und in Verbindung setze zu unserem Dreiklangsport, möchte ich für uns alle auch im nächsten Jahr mit Inhalt füllen.

Dabei spielt das Motto „Ein gesunder Lebensgeist in einem Körper“, das im Namen eines unserer Hauptsponsoren steckt, eine große Rolle. Immer, wenn Menschen, ob alt oder jung, schwach oder stark, Breitensportler oder Spitzenathlet sich im Wasser, auf dem Rad oder beim Laufen bewegen, wird etwas getan, was diesem Motto gerecht wird.

Wir wollen mit der Deutschen Triathlon Union, den Landesverbänden und vielen Freundinnen und Freunden in den Vereinen eine großes, starkes Team bilden, das einen Beitrag für Fairness und Gesundheit, für Toleranz und Versöhnung und damit für Frieden  leisten.

Natürlich wollen wir auch mit unseren Spitzenathleten international an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen. Dafür sind u. a. in Saarbrücken im Olympiastützpunkt die besten Voraussetzungen geschaffen. Und wir wünschen uns alle für die Wettkämpfe in der Bundesliga die Aufmerksamkeit, die die Athletinnen und Athleten verdienen.

Auch wünschen sich alle, die sich ehrenamtlich und hauptamtlich im Bereich der DTU engagieren, noch mehr Startpassinhaber quasi als Markenzeichen für die Dazugehörigkeit wie beim Personalausweis.

Egal, wo wir besondere Verantwortung übernommen haben, ob für die Finanzen wie Bernd Rollar, für den Leistungssport wie Reinhold Häußlein, für den Breitensport wie Bernd Rennies, für den Veranstaltungsbereich wie Dierk Brandewinder und nicht zuletzt für den großen Bereich Jugend Sandra Weber: Alle Mitglieder des DTU- Präsidiums und natürlich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen von dieser Stelle alles Gute, Gesundheit, Kraft, Mut, Glück auf und Gottes Segen für alle Aufgaben, die wir uns vorgenommen haben für das nächste Jahr. Und bitte sagt uns, wenn etwas nicht gefällt. Auch das stärkt die Gemeinsamkeit und die Gemeinschaft. Denn nur gemeinsam sind wir stark und solidarisch.

Dr. Reinhold Hemker

 

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