Bronzemedaille für H.-Peter Grünebach

03.05.2011 02:00 von Clarissa Sagerer-Schlockermann

Für die ersten ITU-Cross-Weltmeisterschaften am 30. April 2011 hatte Gastgeber Spanien eine unverbrauchte Landschaft präsentiert, die Extramadura. Mitten in einem Naturpark mit Büffeln, Wildpferden, Adlern, Geiern und Störchen trafen sich die Härte-gewöhnten X-Terra-Triathleten aus aller Welt.

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'Extrema Dura' und aus der Natur gegriffen waren dann auch die äußeren Bedingungen. Bei 14 Grad wurden die Dreikämpfer vom Ponton aus auf den 1000 Meter Rechteck-Schwimm-Kurs des Stausees geschickt. Anschließend kämpften sich die Amateure auf zwei 10-Kilometer-Runden über Stock und Stein durch einen welligen, technisch schwierigen Hindernis-Parcours und legten zum Schluss einen sechs-Kilometer-Lauf auf vom Regen aufgeweichten Bahnen hin.

Das kleine deutsche Team schlug sich wacker. Cornelia Löffel kam anfangs mit dem kalten Wasser nicht zurecht, hatte Atemschwierigkeiten, stürzte dann noch mit dem Rad und finishte nach einer beherzten Aufholjagd auf dem 7. Platz in der AK 40 (2:43:18 Std). Thomas Tittel lag nach dem Schwimmen (14:56 Min) in der AK 35 gut im Rennen, fiel aber nachhaltig mit dem MTB, setzte das Rennen trotz starker Prellungen fort und erzielte mit einer Gesamtzeit von 2:10:17 Std unter Wert den 36. Platz.

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Thomas Tittel beim Lauf

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Peter Grünebach und Cornelia Löffel beim Radwaschen

 

Der für die AK 60 angetretene Peter Grünebach hatte bereits tags zuvor beim Training an einem Wasserloch Blessuren davongetragen, kam im Wettkampf dann aber als erster seiner Kategorie aus dem Wasser (18:07 Min), behauptete die Führung eine Weile auf dem MTB, blieb sturzfrei und wurde erst in der zweiten Runde von den spanischen Cross-Duathlon-Spezialisten Angel Luis De la Fuente Pasqual und Javier Perez Perez noch distanziert. Die Endzeiten der beiden Spanier lagen bei 2:16:22 Std (1.) und 2:16:27 (2.). Peter Grünebach hatte noch die Kraft, sich gegen das Feld der verfolgenden Amerikaner, Spanier und gegen die X-Terra-Akteure aus Portugal und der Schweiz zu behaupten, hielt so den dritten Platz mit einer Gesamtzeit von 2:19:36 Std; der Lohn: eine Bronzemedaille für Deutschland.
Das Elite-Rennen entschied bei den Damen die Kanadierin Melanie McQuaid und bei den Herren der Südafrikaner Conrad Stoltz auf einer für die Medien und Zuschauer abgeänderten Runde für sich. Deutsche Elite-Lizenzierte waren nicht am Start.

Text und Fotos: H.-Peter Grünebach

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