Jan Frodeno im Interview nach dem WM-Rennen Madrid 2011

04.06.2011 01:00 von Oliver Kubanek

"Es freut mich, dass ich wieder an meine Leistungsgrenze gehen konnte"

Hallo Jan Frodeno, Platz sechs beim zweiten WM-Rennen in Madrid, Glückwunsch zur Rückkehr in die Weltspitze…

Vielen Dank. Aber ich würde es eher als langsames Herantasten bezeichnen. Die Platzierung ist für mich hier in Madrid auch nicht so wichtig, wenngleich ich mich über Rang sechs natürlich freue, aber ich bin richtig happy, dass ich wieder an meine Leistungsgrenze gehen konnte und das gut geklappt hat.

Sie waren beim Schwimmen vorne mit dabei und konnten in einer Spitzengruppe die Verfolger auf dem Rad etwas distanzieren. Der Rennverlauf war quasi so, wie Sie es sich im Vorfeld des Rennens ausgemalt hatten, oder?

Ja, aber das ist ja grundsätzlich der Anspruch jedes Teilnehmers. Es nimmt sich ja niemand vor, in der zweiten Gruppe zu fahren. Aber es ist schon richtig, dass dies hier in Madrid gut geklappt hat. Zumal ich ein wenig Respekt vor der ersten Disziplin hatte, doch die war glücklicherweise unbegründet. tl_files/dtu/Bilder/Oliver Kubanek/Frodeno-Laufen-Madrid.jpg

Beim Laufen mussten Sie die späteren Podiumsplatzierten schnell ziehen lassen…

Leider war ich nach dem Schwimmen nicht gleich ganz vorne mit dabei, da musste ich auf dem Rad zwei Runden lang eine Menge arbeiten, um in die Spitzengruppe zu kommen. Das hat mich schon Körner gekostet. Aber auch beim Laufen zeigte sich, dass ich wieder bis an die Grenzen gehen konnte und in die harte, schnelle Atmung kam, ohne dass dies einen Leistungsrückschritt bedeutet hätte. Insofern bin ich wirklich zufrieden mit dem Rennen in Madrid. Um meine Form noch weiter zu verbessern, habe ich ja zudem noch ein paar Wochen Zeit.

Medienkontakt:

Oliver Kubanek, Tel.: 0231-86436-724, E-Mail: kubanek@dtu-info.de

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