Software AG Team DSW Darmstadt siegt zum Auftakt der 2. Bundesliga Süd in Büdingen

07.06.2011 11:00 von Clarissa Sagerer-Schlockermann

Software AG Team DSW Darmstadt siegt zum Auftakt der 2. Bundesliga Süd in Büdingen

Der Triathlon in Büdingen am vergangenen Sonntag war gleich eine doppelte Premiere. Einerseits war es die Auftaktveranstaltung zur 2. Bundesliga Süd, andererseits war es der erste Triathlon, der in Büdingen durchgeführt wurde.

Dabei stand die Veranstaltung unter keinem guten Stern. Durch ein schweres Gewitter am Vortag verzögerte sich der Aufbau um einige Stunden, phasenweise schien es sogar, als ob die Veranstaltung komplett ins Wasser fallen müsste. Letztlich wurden die Athleten am Sonntag aber pünktlich auf die Strecke geschickt. Einige organisatorische Kinderkrankheiten waren zum Auftakt unverkennbar, trübten die gute Stimmung aber nicht.

Bei schwülwarmen Bedingungen hatte es - wie erwartet - die Radstrecke mit einem annähernd fünf Kilometer langen Anstieg und Steigungen bis 15% besonders in sich. Auf der Laufstrecke bildete die Festungsanlage eine imposante Kulisse, für die die Athleten aber kaum ein Auge hatten.

Über die Sprintdistanz 0,75 km Schwimmen / 20 km Radfahren / 10 km Laufen setzte sich schließlich die zweite Garde der Software AG Team DSW Darmstadt durch. Die Gemeldeten Philipp Schenk-Meschke, Steffen Kundel, Jakob Ackermann, Frederik Blümm und Felix Haupt finishten nach 0:58:36 Stunden und lagen damit 22 Sekunden vor dem Tri Team Triftern. Alexander Bonauer, Christian Bonauer, Martin Feldl, Tobias Haumann und Martin Aller lagen ihrerseits 20 Sekunden vor dem GEALAN Tri Team IfL Hof (Bastian Schatz, Marcus Wöllner, Tobias Schmutzler, Andreas Lassauer, Konrad Ullmann). Ein “totes Rennen” lieferten sich das Tricamp Team SSV Forchheim und der ASC Kronach-Frankenwald. Beide Mannschaften kamen nach 0:59:44h als Vierte zeitgleich ins Ziel. Auch danach waren die Abstände äußerst eng.  TaunaGas SC Oberursel (0:59:47) und 3athlon WVC Kassel (0:59:50) lagen kaum mehr als einen Wimpernschlag auseinander.

In dem Mannschaftssprint entwickelten die Einzelkämpfer echten Teamgeist. Auf der anspruchsvollen Radstrecke leisteten die besten Athleten die größte Führungsarbeit, beim Laufen wurde der eine oder andere Athlet beinahe ins Ziel „geschleift“. Für die Athleten hatte der Teamwettkampf einen besonderen Reiz, er verlangte den Teilnehmenden einiges ab, bereitete aber auch eine Menge Spaß..

Der nächste Wettkampf wird am 25. Juni rund um den Rothsee ausgetragen.

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Martin Wachhold

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