Jan Frodeno zum WM-Rennen in London

07.08.2011 18:25 von Oliver Kubanek

"Für Maiki tut es mir ein bisschen leid"

Platz elf beim Rennen in London bedeutete für Jan Frodeno das Ticket zu den Olympischen Spielen 2012 in der englischen Hauptstadt. Verständlicherweise hatte der 29-Jährige nach dem Wettkampf gute Laune.

Hallo Jan Frodeno, mit Platz elf beim WM-Rennen in London haben Sie sich das Olympia-Ticket für London gesichert. Der interne Kampf um dieses Ticket war am Ende sehr eng…

In der Tat, das war zum Ende hin eine relativ enge Angelegenheit, aber das ist jetzt auch ziemlich egal, denn die Hauptsache ist, dass ich das Olympiaticket in der Tasche habe.

Zumal Sie solch einen Regen wie heute gar nicht mögen…

Ja, das ist definitiv nicht mein Wetter und bei solcher Kälte bin ich schon eingebrochen, so dass ich sehr froh bin, trotz Wind und Regen eine so gute Platzierung erzielt zu haben.

Auf dem Rad hat sich ein Quartett absetzen können, was dazu führte, dass die Qualifikationsränge weniger hätten werden können. Haben Sie da über eine Verfolgung nachgedacht?

Nein, da habe ich gepokert. Ich kann in diesem Jahr leider Rennen nicht so gestalten, wie ich mir das vorstelle, daher habe ich auf meine Laufform gesetzt. Ich wusste, dass ich da gut gearbeitet hatte, auch wenn ich eigentlich dachte schneller zu sein. Aber heute bin ich mit einem blauen Auge davongekommen.

Wie haben Sie das interne deutsche Duell erlebt?

Am Ende war es zwischen den Rängen neun und zwölf sehr eng, und ich hatte nach fünf Kilometern ein wenig Probleme im hinteren Oberschenkel mit Krämpfen. Aber ich habe den Abstand gehalten und auf der Zielgeraden die Olympia-Qualifikation gesichert.

Für Maiki [Petzold] tut es mir natürlich ein bisschen leid. Mit ihm duelliere ich mich ja schon seit Jahren und auch 2007 hatte er ein Olympiaticket knapp verpasst. Aber eine Chance gibt es ja noch 2012.

 

Medienkontakt:

Oliver Kubanek, Tel.: 0231-14 86 56, E-Mail: kubanek@dtu-info.de

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