Steffen Justus gelingt bei der DM die Titelverteidigung

28.08.2011 17:15 von Oliver Kubanek

Jonathan Zipf wird Zweiter, Gregor Buchholz Dritter

(Bilder: Deutsche Meister 2011: Steffen Justus, oben, und Franz Löschke)

Der neue und alte Deutsche Meister im Triathlon heißt Steffen Justus. Der in Saarbrücken lebende Vize-Weltmeister konnte sich in Grimma über die Distanz von 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen gegen Jonathan Zipf, ebenfalls aus Saarbrücken, und Gregor Buchholz (Potsdam) durchsetzen. Der Deutsche U23-Meister 2011 heißt Franz Löschke aus Potsdam. Zweiter wurde hier Justus Nieschlag (Hildesheim) und Dritter Maximilian Molka (Potsdam).

„Das war das erwartet schwere Rennen“, freute sich Justus, nachdem er wie schon am vergangenen Sonntag bei der Sprint-WM die Zielgerade jubelnd absolvieren konnte . „Über die letzte Woche kann ich mich wirklich nicht beschweren“, bemerkte er augenzwinkernd. Wenige Sekunden nach Justus belohnte sich Zipf für eine gute Leistung mit dem Silberrang. „Klar wollte ich gewinnen, aber ich kann mir nichts vorwerfen, ich habe alles gegeben und Platz zwei ist in Ordnung.“

Die knapp 100 Starter des Wettkampfs in der sächsischen Kleinstadt, unter ihnen neben den Teilnehmern der DM auch einige internationale Athleten, sorgten beim Schwimmen für eine ziemliche Rauferei. An deren Ende kamen die Athleten wie an einer Schnur aufgereiht aus dem Fluss Mulde, so dass sich auf dem Rad schnell eine große Gruppe bildete, in der sich alle Favoriten befanden.

Auf dem technisch anspruchsvollen und welligen Kurs kam es zu einigen Stürzen, in die auch Christian Prochnow verwickelt war, so dass sich der Potsdamer auf dem Asphalt liegend aus dem Kreis der Titelanwärter verabschieden musste. „Vor mir ist in einer Abfahrt jemand gestürzt, dem ich nicht mehr ausweichen konnte“, schildert er die für ihn entscheidende Rennszene. „Die entstandene Lücke konnten wir nicht mehr schließen.“ tl_files/dtu/Bilder/Oliver Kubanek/Loeschke-ganz klein.jpg

Ganz anders erging es dagegen Maik Petzold, für den das Rennen in Grimma eine Art Heimwettkampf ist. Gemeinsam mit dem Briten William Clarke setzte sich Petzold vor dem zweiten Wechsel ab und konnte einen Vorsprung von 29 Sekunden herausfahren. Diesen hielt das Duo auf der Laufstrecke aber nur eine Runde lang, dann mussten beide nacheinander Gesamtsieger Richard Murray (RSA), den späteren Deutschen Meister Justus, Zipf und Buchholz an sich vorbeiziehen lassen.

 

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Oliver Kubanek, Tel.: 0231-14 86 56, E-Mail: kubanek@dtu-info.de

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