Athletenstimmen zum Start der internationalen Saison 2012

23.03.2012 13:37 von Oliver Kubanek

Vor dem Weltcup-Rennen im Mooloolaba ist die Stimmung entspannt

Mooloolaba ist traditionell der erste Weltcup-Standort der internationalen Triathlon-Elite. Da 2012 auch die Weltmeisterschaftsserie der Internationalen Triathlon Union down under startet, in Sydney, weilt ein Großteil der besten Kurzdistanz-Triathleten der Welt bereits jetzt in Australien. Auch die DTU hat ihre Zelte im März in Australien aufgeschlagen und insgesamt acht deutsche Triathletinnen und Triathleten nutzen den Weltcup-Start als Saisoneinstieg. Hier die dazu passenden Stimmen.

Svenja Bazlen:

Ich starte in Mooloolaba um das erste Wettkampfgefühl zu bekommen. Es geht noch um nichts für mich, und ich erwarte auch nichts Großes. Hauptsache es macht Spaß, so dass ich mich dann auf Sydney richtig freuen kann. Der wirkliche Saisonauftakt ist also eigentlich eher dort. Meine Form kommt und ich habe das Gefühl, dass das lange Trainingslager in Südafrika so langsam verarbeitet wird.

 

Gregor Buchholz:

Ich starte ganz klar für die ITU-Punkte, damit ich nach den Ausfällen am Ende der letzten Saison wieder an Boden gut machen kann. Dem ersten Wettkampf blickt man immer etwas ungewiss entgegen. Favoriten sind sicherlich eher die Australier und Neuseeländer, sowie alle Athleten, die hier überwintert haben. Im Gegensatz zu uns haben sie zum Teil auch schon Wettkampfhärte gesammelt und müssen keinen Jetlag überwinden. Aber ich gehe recht entspannt an die Sache ran und schaue mal, was dabei heraus kommt.

 

Steffen Justus:

Nachdem wir letztes Jahr auch schon vier Wochen vor dem ersten WM-Rennen in Sydney nach Australien gereist waren und die Zeit gut für ein Trainingslager genutzt haben, wollen wir es dieses Jahr wieder ähnlich machen. Jedoch plane ich dieses Mal, schon mit einem Wettkampf in den Beinen nach Sydney weiter zu reisen. Das Rennen soll in erster Linie dazu beitragen, noch einmal richtig Wettkampfhärte für die nächsten Wochen zu bekommen. Ich denke, meine Form passt zu diesem Zeitpunkt, und ich bin gespannt, wie es sich dann beim ersten Wettkampf im Jahr anfühlen wird.

Es wird aber bestimmt nicht leicht, sich gegen die Australier, Engländer und Franzosen zu behaupten.

Ricarda Lisk:

Unser Wettkampf ist ganz gut besetzt und mit zwei Anstiegen pro Runde auf der Rad- und Laufstrecke ist er nicht einfach. Ich bin sehr gespannt, wie es läuft. Erholt bin ich, aber ich kann leider nicht einschätzen, wie sehr mich der Virus nun geschwächt hat. Aber manchmal ist es ganz gut, ohne große Erwartung in ein Rennen zu gehen. So kann man sich nur selbst überraschen. tl_files/dtu/Bilder/Oliver Kubanek/Maik Petzold-klein.jpg

Maik Petzold:

Ich habe mich zu dem Start in Mooloolaba entschlossen, da mir im letzten Jahr der Saisoneinstieg beim WM-Start in Sydney extrem hart erschien. Ich gehe davon aus, dass ich mit einem etwas kleineren Rennen als Vorbereitung und als Formcheck ein besseres Resultat in Sydney erreichen kann. Meine Erwartungen sind deshalb auch nicht zu hoch gesteckt. Es geht einfach darum, wieder ein Rennen auf gutem Niveau zu bestreiten und dabei möglichst auch noch Spaß zu haben, auch wenn die Schmerzen auf diesem anspruchsvollen Kurs sicherlich groß sein können.

Sebastian Rank:

Ich habe zwar schon einige Testrennen als Vorbereitung absolviert, etwa die Deutschen Meisterschaften im Crosslauf, aber es waren in 2012 noch nie alle drei Disziplinen am Stück dabei. Mooloolaba ist also eine gute Vorbereitung für Sydney unter realen Bedingungen.
Meine Form scheint zum jetzigen Zeitpunkt sehr gut. Ich bin zufrieden mit den Trainingsergebnissen und die letzten Monate war ich verletzungsfrei und gesund. Wie die meisten weiß ich nicht so genau, was mich am Samstag erwartet. Nichtsdestotrotz will ich dem Körper alles abverlangen und ihm wehtun.

 

Wolfgang Thiel (Sportdirektor):

Mooloolaba dient als Aufwärmphase für die anstehende Wettkampfsaison. Eine hohe Erwartungshaltung ist daher noch nicht vorhanden, auch weil die harte Trainingslagerphase erst kurz beendet ist und die Anpassung an die Zeitverschiebung ebenfalls sehr kurz war. Der bevorstehende Wettkampf soll die Athleten an die bevorstehende Wettkampfhärte gewöhnen und als positiven Nebeneffekt auch noch Punkte für die ITU-Punkteliste bringen.

 

Medienkontakt:

Oliver Kubanek, Tel.: 0231-14 86 56, E-Mail: kubanek@dtu-info.de

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