Stimmen zur Europameister- schaft im israelischen Eilat

22.04.2012 13:24 von Oliver Kubanek

Eine Silber- und eine Bronzemedaile, Platz sieben im Einzelrennen der Herren sowie einige gute Platzierungen, vor allem in den Wettbewerben der Juniorinnen und Junioren. Israel und die Triathlon-Europameisterschaften am Roten Meer in Eilat waren für die Deutsche Triathlon Union letztlich eine Reise wert. Denn schon im Vorfeld und bei der Nominierung hatte die DTU die kontinentalen Titelkämpfe als Chance für talentierte Nachwuchsathleten auserkoren. Somit zeigten sich die Betreuer auch insgesamt nicht unzufrieden.

Reinhold Häußlein (Vize-Präsident Leistungssport)

Das waren sicher keine schlechten Resultate hier in Eilat, aber der Abstand zur absoluten europäischen Spitze ist unverkennbar. Hier gilt es zu arbeiten und unsere jungen Athleten zielgerichtet aufzubauen. 

Ralf Schmiedeke (Nachwuchs-Bundestrainer)

Die EM war eine Standortbestimmung mit teilweise guten Ergebnissen. Da alle Athleten Debütanten auf dem internationalen Parkett waren, fehlte etwas die Erfahrung, aber das haben sie durch Einsatz wett machen können. Das i-Tüpfelchen war natürlich die Bronzemedaille von Sarah Wilm, die auch etwas überraschend war, aber bestätigt, dass der deutsche Nachwuchs nach den Titeln 2010 und 2011 auf absolut gutem Niveau ist.

 

Wolfram Bott (U23-Bundestrainer)

Vollends zufrieden bin ich mit Franz Löschke, Ziel war eine Top Acht-Platzierung, das hat er klar erreicht. Die beiden Youngster haben sich teuer verkauft, aber mussten der schweren Radstrecke beim Lauf Tribut zollen. Bei den Damen hatten wir uns im Einzelrennen natürlich mehr versprochen. Die Silber-Medaille im Team Relay hat dann aber noch einen versöhnlichen Abschluss geliefert. Platz zwei hinter den starken Russen ist absolut in Ordnung!

Matthias Zöll (Geschäftsführer)

Eine Europameisterschaft ist immer ein erstes Highlight, besonders für die jungen Athleten und die Altersklassenstarter. Hier wollen wir in den kommenden Jahren als DTU alles tun, um noch viel mehr unsere deutschen Athleten an die Startllinien der Welt zu bringen. Mit der WM 2013 in London und den Europameisterschaften in Kitzbühel und Genf 2014 und 2015 haben wir Titelkämpfe direkt vor der Haustür und es wäre schön, Europa und der Welt zu zeigen, dass wir auch im Altersklassenbereich zu den stärksten Nationen gehören.

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