Bonn und Weimar siegen zum Auftakt

14.05.2012 11:57 von Nina Stern

1. Wettkampf der 2. Triathlon-Bundesliga Nord in Gladbeck

SSF Bonn Team artegic (Damen) und das Team Weimarer Ingenieure - HSV Weimar (Männer) sind die Siegerteams des 1. Wettkampfes der 2. Triathlon-Bundesliga, der am vergangenen Sonntag (13. Mai) in Gladbeck traditionell den Auftakt zur diesjährigen Veranstaltungsreihe bildete.

In dem einmal mehr hervorragend organisierten Wettkampf, waren die Siegerteams nie gefährdet. Bei den Frauen war bereits nach dem Radfahren eine Vorentscheidung gefallen. Sowohl über die 750 Meter Schwimmen (11:09-Minuten), als auch über 22km Radfahren (37:08), erzielten  Eva Augustin, Carolin Bauer und Henriette Grassmann die jeweils Bestzeit. Beim abschließenden Lauf über zehn Kilometer konnte das Sieger-Trio sogar ein wenig trödeln. Die drittbeste Zeit (18:51) reichte zum ungefährdeten Gesamtsieg. Mit 1:07:08-Sunden lagen sie letztlich 1:15-Minuten vor SpardaBank Team Hagen (Sara Baumann, Franziska Scheffler, Lisanne Naumann)  und 2:06-Minuten vor dem KOMET Team TV Lemgo. Ilona Pfeiffer, Ellen Steffens und Marike van der Vegt verbesserten sich mit der besten Laufleistung noch auf den “Bronzerang”.

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War das Rennen bei den Damen spannend, so war das Herrenfinale dramatisch. Von der Dramatik nicht betroffen waren Roy Matthieu. Folker Schwesinger, Robin Schneider, Henry Beck und Jonas Meyer, die das Rennen jederzeit kontrollierten. Mit der besten Schwimm- (09:44) und der zweitbesten Radzeit (33:10) hielten die Weimarer die Konkurrenz sicher auf Distanz. Letztlich überquerten sie nach 58:49-Minuten die Ziellinie. Den Zielraum mussten sie aber schnell verlassen, da fast zeitgleich drei Teams um die nächsten Plätze kämpften. Yannic Stollenwerk, David Jeckel, Sebastian Zeller, Niclas Bock und Nick Staggenborg finishten mit Marathon Finanz KTT 01 nach 59:32 und lagen zwei Sekunden vor Nordenia Tri Münster. Konstantin Seufert, Stefan Holtkötter, Christoph Busche, Max Ludwig und Daniel Mehring war auf der Laufstrecke insgesamt zwar knapp zehn Sekunden schneller, konnten Rückstand nach dem Radfahren aber nicht mehr zulaufen.

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Mit leeren Händen musste das Wittener Champion Systems-Team die kurze Heimreise aus Gladbeck antreten. Den Wittener Christian Thomas, Daniel Torok, Sven Bergner, Oliver Strankmann und Florian Gothe fehlten letztlich eine Sekunde (!) zum Bronzerang. Trotz der besten Laufleistung (15:43) reichte es für die Wittener nicht zu einem Platz auf dem Podium. Die Tatsache, dass sie Teil eines der dramatischsten Rennen in der Bundesliga waren, ist allenfalls nur ein schwacher Trost. Beim nächsten Wettkampf in Eutin am 24. Juni werden die Karten wieder neu gemischt.

Martin Wachhold


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