Svenja Bazlen über ihr kurzes WM-Rennen in Kitzbühel

23.06.2012 18:26 von Oliver Kubanek

"Einer verpatzten Generalprobe folgt hoffentlich eine gelungene Premiere"

Das WM-Rennen in Kitzbühel lief für Svenja Bazlen zu Beginn sehr gut. Sie verließ im Vorderfeld das Wasser und wollte sich mit einem schnellen Wechsel in der ersten Radgruppe festsetzen. Die zweite Disziplin dauerte für die in Freiburg lebende DTU-Starterin aber nur wenige hundert Meter, denn wegen eines technischen Defekts verlor sie die Kontrolle über ihr Rad und musste letztlich das Rennen beenden. Im Kurz-Interview spricht Bazlen über ihr Missgeschick.

Hallo Svenja Bazlen, das war leider ein jähes Rennende. Was ist passiert?

In der Tat. Mir ist beim Sprung auf das Rad der Sattel nach unten gerutscht. Dadurch bin ich dann nicht in die Radschuhe hineingekommen. Und als ich das weiter versucht habe, konnte ich das Rad nicht mehr kontrollieren und bin in die Absperrkette einer Hofeinfahrt gefahren. Warum das passieren konnte, ist mir auch noch nicht klar.

Wie geht es Ihnen denn?

Der Mittelfinger schmerzt ziemlich und ich habe das Kettenblatt ins Bein bekommen, aber letztlich ist das alles nicht so schlimm.

Sie haben noch versucht, das Rad wieder zu richten und weiterzufahren…

Ja, ich bin zur neutralen Radstation und wollte mit einem Imbus den Sattel fixieren, damit ich weiter fahren kann. Aber dort hatten sie nur Laufräder und kein Werkzeug, so dass ich dann das Rennen doch aufgeben musste. Aber wie heißt es so schön: Einer verpatzten Generalprobe folgt hoffentlich eine gelungene Premiere, die dann bei Olympia wäre. 

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Oliver Kubanek

Tel.: 0231-14 86 56

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