Sonja Tajsich vor der Langdistanz-EM in Roth

05.07.2012 12:08 von Oliver Kubanek

"Bin gespannt, wie ich mich in den letzten zehn Jahren verbessert habe"

Der kommende Sonntag ist für Sonja Tajsich ein besonderer Tag. In Roth wird die Triathletin bei der ETU-Europameisterschaft über die Langdistanz an den Start gehen und somit genau zehn Jahre nach ihrem Debüt über die lange Strecke wieder im Frankenland ihr Bestes geben. Über die EM und den Challenge Roth sprach sie im kurzen Interview mit der DTU.

Hallo Sonja Tajsich, nach der Halbdistanz-EM war vor der Langdistanz-EM. Welche Erkenntnisse haben Sie aus dem Wettkampf in Kraichgau gewonnen?

Für mich sind Mittel- und Langdistanz zwei unterschiedliche Disziplinen, daher tue ich mich schwer, von dem einen auf das andere Rennen zu schließen. Bei mir steckte eine Virusinfektion noch ein wenig im Körper, insofern sind kaum Rückschlüsse aus diesem Wettkampf zu ziehen.

Wie sah nach dem Rennen in Kraichgau das Programm von Regeneration und Formaufbau für Roth aus?

Ich habe es drei Tage ruhig angehen lassen und am Donnerstag nach dem Rennen bereits meine erste lange und auch intensivere Einheit gesetzt. Es folgten zehn harte und umfangreiche Tage. Ich konnte sehr gut trainieren und bin wieder völlig gesund.

Was sind Ihre Zielsetzungen für das Rennen in Roth? Wie schätzen Sie die Konkurrenz ein? Wer zählt zu den Leuten, auf die es zu achten gilt?

Ich denke, dass wir alle nach Roth gehen und das Rennen gerne gewinnen würden. Aber dazu gehört ein tadelloses Rennen und ein Quäntchen Glück. Vor zehn Jahren hatte ich in Roth mein Langdistanzdebüt und ich bin sehr gespannt, wie ich mich in diesen letzten zehn Jahren verbessert habe. Als besonders stark schätze ich Rachel Joyce ein. Julia Gajer hat auch gezeigt, dass sie topp in Form ist und sich nochmals stark zum Vorjahr verbessert hat. Auch auf Rebekkah Keat und Lucie Zelenkowa bin ich gespannt.

Wie sehen Sie als Elitestarter Wettkämpfe wie die EM in Roth für die Hobbyathleten? Wie für die deutsche Triathlonszene generell?

Einfach super. Ich finde es toll, dass die Europameisterschaft im Rahmen des Challenge Roth ausgetragen wird. Das Rennen ist mitsamt dem Flair und Ambiente, dem Gänsehautfeeling, dem Publikum und allem Drum und Dran einfach ideal dafür. Sowohl Elite- als auch Hobbyathleten profitieren davon, die Triathlonszene generell in Deutschland natürlich auch.

Welchen besonderen Tipp haben Sie für die zahlreichen Agegrouper?

Genießen! Es wird ein unvergesslicher Tag!

 

Medienkontakt:

Oliver Kubanek, Tel.: 0231-14 86 56, E-Mail: kubanek@dtu-info.de

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