Anja Dittmer vor ihrem vierten olympischen Triathlonrennen

02.08.2012 17:58 von Oliver Kubanek

"Es ist etwas Besonderes, das man kaum beschreiben kann"

Zum vierten Mal erlebt Anja Dittmer die Olympischen Spiele. Für die deutsche Triathletin ist die Teilnahme an Olympia aber alles andere als „Routine“. Im kurzen Gespräch versucht sie, die Faszination Olympias zu beschreiben und erklärt, dass sie sich nach Muskelproblemen in den letzten Tagen fit für das Rennen am Samstag, den 4. August 09:00 Uhr Ortszeit (10:00 MEZ), fühlt.

Hallo Anja Dittmer, Sie hatten zuletzt leichte Verletzungssorgen. Wie geht es Ihnen?

Mir geht es ganz gut, danke. Ich habe eine gute Behandlung erhalten und hoffe, dass die Muskulatur am Samstag hält. Insgesamt fühle ich mich gut und fit. Ich weiß, dass ich gut trainiert habe.

Bei der Generalprobe in London im letzten Jahr waren Sie Dritte. Nimmt man dieses Resultat mit in das nun folgende Olympiarennen?

Samstag ist schon ein ganz neuer Wettkampf und wie sagt man so schön: Die Karten werden immer wieder neu gemischt. Zudem ist es natürlich auch ein viel, viel wichtigerer Wettkampf: der olympische. Aber das gute Ergebnis von 2011 gibt mir schon Selbstvertrauen. Ich habe gesehen, dass es ziemlich weit nach vorne gehen kann, und damals waren ja auch die meisten Top-Damen mit am Start.

Wie werden Sie das Rennen am Samstag angehen. Legen Sie sich eine spezielle Taktik zurecht?

Das würde ich nicht so bezeichnen. Natürlich will ich sehen, dass ich im Schwimmen vorne mit dran bleiben kann und gut in die nächsten Disziplinen komme. Wenn die schnellen Schwimmerinnen richtig Gas geben, werde ich vermutlich nicht in der Spitze mithalten können, daher ist es dann wichtig, im vorderen Feld zu sein und schnell wieder aufzufahren.

Sie sind seit Montag in London. Wie erleben Sie die olympische Stimmung?

Das ist wirklich etwas sehr Schönes, das ich auch so gut es geht zu genießen versuche. Diese Atmosphäre ist etwas Besonderes, das man kaum beschreiben kann. Manchmal ist es mit einem gewissen Aufwand verbunden, wenn man vom Olympischen Dorf zu den Wettkampfstätten muss und wenn man sich um die Räder kümmern muss. Aber das gehört dazu und macht es auch einmalig. Ich weiß, dass viele Sportler gerne bei Olympia dabei sein würden, deshalb bin ich schon dankbar das erleben zu können. Das ist schon wirklich cool.

 

Medienkontakt:

Oliver Kubanek, Tel.: 0231-14 86 56, E-Mail: kubanek@dtu-info.de

Zurück