Steffen Justus im Kurz-Interview vor seiner Olympiapremiere

06.08.2012 16:19 von Oliver Kubanek

"So einfach lassen wir keinen wegkommen"

Als Dritter war Steffen Justus der beste Starter der Deutschen Triathlon Union beim Heimrennen in Hamburg. Für das olympische Rennen hat sich der 30-Jährige ebenfalls einiges vorgenommen. Dass seine Vorbereitung nahezu optimal verlief und ihn die olympische Atmosphäre beeindruckt, verrät er im kurzen Interview vor dem Wettkampf rund um den Hyde Park.

Hallo Steffen Justus, Sie sind jetzt ein paar Tage in London. Wie wirkt die Olympiastadt auf Sie?

Das ist schon wirklich eine tolle Atmosphäre hier. Wir sind im Olympischen Dorf untergebracht und das war definitiv die richtige Entscheidung. Manche Nationen haben sich außerhalb einquartiert, aber für mich ist es ein großer Ansporn, mit all diesen Sportlern zusammen zu sein. Man sieht die Leute tagsüber im TV und abends sitzt man dann neben ihnen beim Essen. Das ist wirklich cool.

Haben Sie auch schon außerhalb des Dorfs Eindrücke gewinnen können?

Bisher nur in Maßen, weil wir uns ja auch auf unseren Wettkampf konzentrieren. Aber wenn ich sehe, dass die Stadion meistens voll sind, zugrunde lege, wie schwierig es ist, an Tickets zu kommen, muss ich sagen, dass die Atmosphäre und die Begeisterung der Engländer schon toll ist. Selbst bei unseren Trainingseinheiten waren im Hyde Park tausende Zuschauer. Offenbar will hier jeder ein Stück Olympia erleben.

Sie wollen zudem ein gutes Rennen erleben. Wie ist die Stimmung mit Blick auf den morgigen Dienstag?

Darauf freue ich mich riesig. Wir haben in den letzten Tagen genau das getan, was uns in optimaler Form auf den Wettkampf vorbereitet und daher kann ich auch optimistisch sein. Ich habe jedenfalls im Training keinerlei Faktor gehabt, der mich nachdenklich machen müsste. Auch die Tempoeinheiten liefen rund, so dass ich bestens präpariert an den Start gehen kann. Und ich habe auch mit unseren „Mädels“ nach dem Rennen gesprochen und die waren beeindruckt von der Atmosphäre, das erhöht meine Vorfreude natürlich umso mehr.

Auf was stellen Sie sich sportlich ein?

Das wird sicherlich ein Rennen, das zunächst an einen Sprint erinnert, also Vollgas von Beginn an. Gut ist, dass ich eine Topposition beim Schwimmen habe, da ich mit den schnellen Russen, neben den Brownlee-Brüdern und auch mit Jan [Frodeno] zusammen stehe. Was ich versprechen kann, ist, dass wir keinen so einfach wegkommen lassen werden. Ansonsten hoffe ich, vorne mit dabei zu sein, wenn es zum Laufen kommt und dann werde ich alles geben.

 

Medienkontakt:

Oliver Kubanek, Tel.: 0231-14 86 56 oder 0178-1479833, E-Mail: kubanek@dtu-info.de

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