Steffen Justus vor den Sprint-Rennen in Stockholm

23.08.2012 20:45 von Oliver Kubanek

"Der Team-Wettkampf ist eine geile Sache"

Seinen Deutschen Meistertitel über die Triathlonsprintdistanz von 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen konnte Steffen Justus am vergangenen Wochenende in Witten an der Ruhr krankheitsbedingt nicht verteidigen. Sein Gesundheitszustand besserte sich und nun startet Justus am Samstag und Sonntag bei der Sprint-Weltmeisterschaft in Stockholm, und freut sich sehr darauf…

Hallo Steffen Justus, in der letzten Woche waren Sie krank, wie geht es Ihnen aktuell?

Danke, die Krankheit ist zurückgegangen. Mir läuft noch ein bisschen die Nase, aber ich bin guter Dinge für das Rennen in Stockholm. Das Training in den letzten Tagen lief auch recht ordentlich.

Sie sprechen die Wettkämpfe an. In Stockholm geht es um die Sprint-WM im Einzel und im Team. Da kann man sich trotz Olympia gut motivieren, oder?

Ich freu mich auf das Wochenende, auf das Einzelrennen am Samstag, aber vor allem auf den Sonntag. Der Team-Wettkampf ist – man muss das so deutlich sagen – eine geile Sache. Auf so etwas freut man sich ein ganzes Jahr.

Die Terminierung ist deshalb wirklich ganz passend. Auch kommt es den Olympioniken entgegen, dass die Strecken nicht über die Olympische Distanz gehen. Und ich bin auch motiviert, meine Position in der WM-Serie zu stärken. Die Punkte aus Stockholm zählen da schließlich auch zu.

Wagen Sie eine Prognose?

Na ja, ich will so gut wie möglich ins Ziel kommen, immerhin geht es um eine Weltmeisterschaft. Jonathan Brownlee und Javier Gomez sind sicher ein wenig favorisiert, aber ich kämpfe mit einigen Athleten um ein Topergebnis. Wie gesagt, ich möchte auch in der Serienwertung klettern.

Stehen die Teamzusammensetzungen für den Sonntag schon fest oder richtet sich das nach den Einzelresultaten?

Die Teamzusammensetzungen stehen noch nicht fest. Da werden wir am Samstagabend mit dem Betreuerstab um Vize-Präsident Reinhold Häußlein reden. Da spielen dann die Einzelergebnisse sicherlich eine Rolle, aber auch die Einschätzungen von uns Athleten: Trauen wir uns nach einem harten Einzelrennen noch eine schnelle Staffel zu? Oder haben wir im Einzel zum Schluss etwas an Intensität rausgenommen, weil das Rennen schlecht lief, und können so im Teamwettbewerb zulegen? Aber ich bin zuversichtlich, dass wir da zwei starke Mannschaften an die Startlinie bringen werden.

 

Medienkontakt:

Oliver Kubanek, Tel.: 0231-14 86 56, E-Mail: kubanek@dtu-info.de

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