DTU übergibt NADA Anti-Doping-Ergebnismanagement

27.10.2012 07:00 von Oliver Kubanek

Die Deutsche Triathlon Union (DTU) überträgt der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) ab dem 1. Januar 2013 das Ergebnismanagement bei Dopingverstößen. "Ziel der NADA ist es, dass Ermittlungs- und Sanktionsverfahren komplett von einer unabhängigen Instanz durchführen zu lassen. Wir begrüßen es daher sehr, mit der DTU einen weiteren olympischen Verband gewinnen zu können", sagte NADA-Vorstandsmitglied Dr. Lars Mortsiefer.

Bisher haben der Deutsche Eishockey-Bund (DEB), der Allgemeine Hochschulsport (adh), der Bund Deutscher Radfahrer (BDR), der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) und die Deutsche Eisschnelllaufgemeinschaft (DESG) die NADA beauftragt, das unter dem Begriff Ergebnismanagement zusammengefasste Vorgehen von der ersten Anhörung bis hin zur Verfahrenseinleitung zu übernehmen und auch das erstinstanzielle Sanktionsverfahren vor der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) zu betreiben.

Mit diesem Modell soll eine sportartübergreifende Gleichbehandlung aller betroffenen Athleten erreicht werden. Ein weiterer Vorteil der Übertragung des Ergebnismanagements für die Verbände: Das Haftungsrisiko geht auf die NADA über.

"Das Thema Anti-Doping und die Verfolgung von etwaigen Verstößen ist ein wichtiges Anliegen des Sports. Mit der Vereinbarung professionalisieren wir den Anti-Doping-Kampf und erhöhen zudem die Glaubwürdigkeit, indem die Prüfungen von einer verbandsunabhängigen Organisation übernommen werden", sagte DTU-Präsident Dr. Martin Engelhardt.

 

Medienkontakt:

Oliver Kubanek, Telefon; 0231-148656, E.Mail: kubanek@dtu-info.de

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