Fortbildungswochenende der DTU in Frankfurt

19.10.2012 15:09 von Nadine Rucktäschel

tl_files/dtu/Bilder/DTU_Allgemein/Logos/DTU-Logo_xs.jpgAm kommenden Wochenende veranstaltet die Deutsche Triathlon Union ein ganz besonderes Fortbildungswochenende. Der erste Teil behandelt das Thema „Prävention sexualisierter Gewalt im Sport“, im zweiten Part wird der Anti-Doping-Kampf im Mittelpunkt stehen. Für die Seminare und den Workshop in Frankfurt am Main haben sich rund 80 Teilnehmer angemeldet.

Am Samstag, den 20. Oktober wird dabei unter dem Thementag „Prävention sexualisierter Gewalt im Sport“ über aktuelle Problemstellungen referiert. Zudem sollen den Teilnehmern in Workshops Möglichkeiten an die Hand gegeben werden, wie man sich im Ernstfall verhält. Übergeordnetes Ziel der Veranstaltung ist, die Teilnehmer für das Thema zu sensibilisieren, die Aufmerksamkeit zu schärfen und für Impulse zu sorgen, neu erlernte Handlungswege weiterzutragen.

Als Referenten werden Cordula Lasner-Tietze vom Deutscher Kinderschutzbund, Elena Lamby von der Deutschen Sportjugend und Heide Klabers als Vertreterin eines Vereins unterschiedliche Aspekte des Themas beleuchten.

Im zweiten Teil des Fortbildungswochenendes findet am Sonntag den 21. Oktober der „2. Anti-Doping-Tag" statt. Die DTU ist stolz, damit eine Vorreiterrolle einzunehmen und möchte dieser auch in diesem Jahr wieder gerecht werden. Wie in 2011 konnten wieder namhafte Referenten gewonnen werden.

Zu Beginn wird Professor Dr. Gerhard Treutlein vom Zentrum für Dopingprävention über die „Individuelle und allgemeine Entwicklung von Dopingmentalität“ berichten. Manuel Ruep, ebenfalls vom Zentrum für Dopingprävention und Projektkoordinator von „Sport ohne Doping" der Deutschen Sportjugend, wird sich unter dem Thema "Medikamentenmissbrauch im Breitensport" mit der Fragestellung beschäftigen, warum Hobbysportler dopen. Auch der Ressortleiter Dopingprävention bei der NADA, Dominic Müser, wird am Sonntag seinen Teil zu der Veranstaltung beitragen. Mit einer Darstellung des Meldesystems ADAMS wird er die Rolle der NADA im Kampf gegen Doping näher erläutern. Den Abschluss macht Detlef Thieme vom Institut für Dopinganalytik und Sportbiochemie (IDAS).

Die DTU kann Teilnehmer aus insgesamt elf Bundesländern bei der Veranstaltung begrüßen. Bemerkenswert ist dabei auch, dass die Themenwahl „Triathlonfremde" Interessierte aus anderen Sportarten und Institutionen für die Veranstaltung begeistern konnte. So werden am Wochenende beispielsweise Vertreter der Deutschen Gehörlosen Sportjugend, der Deutschen Sportjugend, des Deutschen Kinderschutzbundes, des Landesverband Badminton, der Saarländischen Sportjugend, des Deutschen Behindertensport Verbandes und aus der Leichtathletik-Jugend unter den Teilnehmern sein.

Auch die Vertreter der Triathlon Landesverbände sind bei der Veranstaltung anwesend. Zu ihnen gehören unter anderem Peter Richter (Vizepräsident HTV), Matthias Keuchel (Kampfrichterobmann des HHTV), Dr. Heiko Gärtner (Anti-Doping Beauftragter der BTU), Hellmuth Lehmann (Präsident HHTV), Marie-Claire Haag (Jugendwartin und Landestrainerin Nachwuchs BTriTV) und Nina Umhey (Anti-Doping Beauftragte BWTV).

Parallel werden am Wochenende überdies neue Dopingkontrolleure ausgebildet. Mit 20 angehenden Kontrolleuren aus sechs Bundesländern wird die DTU das Dopingbekämpfungsteam deutlich aufstocken und so auch 2013 dafür sorgen, dass Wettkampfkontrollen aus den eigenen Reihen möglichst kosteneffizient durchgeführt werden können.

Die Deutsche Triathlon Union freut sich auf ein interessantes Wochenende.

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