Kooperation zwischen dem DBS und der DTU

12.12.2012 11:16 von Oliver Kubanek

Der Deutsche Behindertensportverband e.V. (DBS) und die Deutsche Triathlon Union e.V. (DTU) werden zukünftig noch enger kooperieren. Als Basis für dieses Vorhaben haben die Verantwortlichen beider Verbände einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, in dem für den Bereich des paralympischen Leistungssports einige Aspekte geregelt wurden. Hintergrund ist auch, dass bei den nächsten Paralympischen Spielen in Rio 2016 der Triathlon erstmals Wettkampfsportart sein wird.

„Wir können uns über gleich zwei sehr positive Entwicklungen freuen“, sagte entsprechend Dr. Martin Engelhardt, Präsident der DTU. „Einerseits über den Umstand, dass wir unsere junge Sportart Triathlon 2016 auch bei den Paralympics erleben dürfen. Andererseits über den konstruktiven Austausch mit dem DBS und der nunmehr schriftlich manifestierten Zusammenarbeit.“

Bestandteil dieser Vereinbarung sind in erster Linie die Regelungen hinsichtlich der Vertretungen in den jeweiligen internationalen Sportorganisationen und die Zuständigkeiten mit Blick auf die leistungssportlichen Aspekte. „Mit dieser Kooperation gehen wir gemeinsam den ersten wichtigen Schritt in Richtung Paralympische Spiele in Rio 2016. Hinsichtlich ihrer Vorbereitung wissen unsere Athleten damit zwei starke Verbände an ihrer Seite“, freute sich auch DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher.

Drei DTU-Para-Athleten in DBS-Kader eingestuft

Relevant sind die neuen Bestimmungen aktuell vor allem für drei Para-Triathleten: Martin Schulz, Ralf Arnold mit seinem Guide Martin Schmidkte und Lars Hansen sind vom Deutschen Behindertensportverband in den nationalen Kader für Para-Triathlon eingestuft worden. Schulz wird im kommenden Jahr dem A-Kader des DBS angehören, Arnold, Schmidtke und Hansen dem B-Kader.

 

Hintergrund

Der Deutsche Behindertensportverband e.V.

Der DBS ist der Fachverband für den Reha-, Breiten- und Leistungssport von Menschen mit Behinderung und Nationales Paralympisches Komitee für Deutschland. Der DBS erfüllt den Zweck, den Behindertensport als ein Mittel der Rehabilitation und gesellschaftlichen Integration zu fördern und einzusetzen und jedem Menschen mit Behinderung die Teilnahme am Sport im Prozess der Rehabilitation sowie unter dem Aspekt der medizinisch begleiteten Gesundheitsförderung zu ermöglichen. Der DBS ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), im Internationalen Paralympischen Komitee (IPC), im European Paralympic Committee (EPC) sowie in weiteren internationalen Behindertensportverbänden (z.B. CP-ISRA, IBSA, INAS-FID, IWAS).

 

Medienkontakt:

Oliver Kubanek, Tel.: 0231-14 86 56, E-Mail: kubanek@dtu-info.de

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