DTU-AK-Team holt drei Titel und sieben Medaillen bei WM in Zofingen

10.09.2013 11:02 von Oliver Kubanek

Nachdem die DTU Duathlon-Elitesportler mit der Silbermedaille durch Julia Viellehner und Bronze durch Michael Wetzel sowie dem hervorragenden 7. Platz von Michael Kopf „quasi erfolgreich vorgelegt hatten“, zogen die deutschen Altersklassen-Athleten erfreulicherweise mit einer unglaublichen Erfolgsbilanz bei der ITU Powerman Duathlon Langdistanz Weltmeisterschaft in Zofingen (SUI) nach.

Dabei ging es eigentlich gar nicht so gut los am Renntag, denn pünktlich am Sonntagmorgen fing es an zu regnen und die vorhergesagten Temperaturen waren dadurch auch deutlich niedriger als erhofft. Doch letztlich ist der Wettkampf im Schweizer Duathlon-Mekka Zofingen ohnehin kein Spaziergang.

Bei der Langdistanz-WM ist zunächst ein Lauf über 9,2 Kilometer mit 260 Höhenmetern zu bewältigen. Dann folgt das bekannt schwere und 150 Kilometer lange Rad-Einzelzeitfahren, über drei Runden à 50 Kilometer und einer Gesamthöhendifferenz von circa 1600 Höhenmetern. Abschließend steht noch der „berühmte und berüchtigte“ 30 Kilometer lange Lauf auf dem Programm, ebenso bergig wie die Vorsplits und somit auch mit sehr vielen Steigungen gespickt. „Die beiden letzten Runden über jeweils 15 Kilometer sind eine Wendepunktstrecke, von der man aus der Wechselzone ins waldreiche Hinterland von Zofingen und dann zurück in die Wechselzone läuft“, beschreibt Norbert Braun, DTU-Duathlonbeauftragter die Strecke. „Beim zweiten Einlaufen kann man schließlich den emotionalen Zieleinlauf in die stimmungsvolle Powerman-Arena genießen.“

„Diese Strecken hatten die meisten der DTU-Starter am Freitag und Samstag bei lockeren Trainingsläufen nochmals besichtigt. „Die Trainingstermine wurden sowohl von den Elite- als auch von den Amateursportlern gleichermassen gut angenommen“, freute sich Braun. „Gerade auf dieser sehr schweren Lang-Distanz ist die Streckenkenntnis absolut notwendig, um ein durchdachtes Energiemanagement zu betreiben. Ansonsten kann beim Powerman Zofingen Duathlon kein Finish gelingen.“

Zum 25-Jährigen Jubiläum des schwersten Duathlons der Welt hat das DTU-Nationalteam das erfolgreichste Wochenende überhaupt

Trotz oder gerade wegen dieser schweren Bedingungen haben sich unsere deutschen Duathleten sehr gut geschlagen. Die reine Medaillenbilanz lautet: drei Mal Gold, drei Mal Silber und einmal Bronze. „Ich möchte aber betonen, dass alle Finisher in Zofingen ebenfalls Gewinner sind“, so Braun.

Dire neuen deutschen Langdistanz-Weltmeister sind Sandra Fischer-Paul (W35), Carmen Krebs (W40) und Andreas Knopp (M30). „Außergewöhnlich ist dabei, dass  Andreas Knopp als Age Grouper mit seiner Leistung insgesamt drittbester Deutscher gewesen ist, denn er war sogar vier Minuten schneller als Elitestarter Sebastian Retzlaff“, lobte Braun. . Einzig negative Nachricht aus Zofingen ist das Ausscheiden der zweiten Elite-Dame Katrin Esefeld (München), die sehr aussichtsreich auf dem sechsten Platz liegend nach der dritten Radrunde wegen einer schmerzhaften Muskelverletzung aufgeben musste.

Der DTU Duathlonbeaufttragte Norbert Braun (Dettingen), Uwe Armbrüster und die DTU gratulieren allen Medaillengewinnern und ebenso natürlich auch allen Finishern des schwersten Duathlons der Welt sehr herzlich zur Leistung,

Die deutschen Medaillengewinner der ITU Powerman Duathlon Lang-Distanz-WM 2013

GOLD:

Platz 1  Sandra Fischer-Paul (W35) in 8:16:15 Std

Platz 1  Carmen Krebs (W40) in 8:41:56 Std

Platz 1  Andreas Knopp (M30) in 6:50:30 Std

SILBER:

Platz 2  Bernd Weis (M45) in 7:04:44 Std

Platz 2  Alexander Henker (M55) in 7:50:38 Std

Platz 2 Jürgen Eisfeld (M70) in 10:21:58 Std

BRONZE:

Platz 3  Claudia Schlindwein (W45) in 8:46:03 Std

Alle Ergebnisse finden sich hier.

 

Text und Foto Norbert Braun

DTU Duathlonbeauftragter

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