Guter Abschluss der deutschen Herren beim WM-Finale

15.09.2013 18:31 von Oliver Kubanek

Franz Löschke als Elfter bester Deutscher an der Themse

Durchaus zufriedenstellend verlief das letzte Rennen der Triathlon-Weltmeisterschaftsserie 2013 in London für die Herren der Deutschen Triathlon Union. Bester deutscher Athlet beim ITU Grand Final im Hyde Park war nach 1:49:34 Stunden der Potsdamer Franz Löschke als Elfter. Jonathan Zipf (1:50:08 Stunden) lief auf Rang 20 ins Ziel, Steffen Justus (1:50:43 Stunden) auf Rang 29 und Gregor Buchholz (1:55:15 Stunden, alle Saarbrücken) beendete das letzte Rennen der WM-Saison auf Platz 53. Sieger in London und damit auch neuer Weltmeister ist der Spanier Javier Gomez, jeweils auf Platz zwei Jonathan Brownlee aus Großbritannien und jeweils Dritter Gomez‘ Landsmann Mario Mola.

„Ich bin total zufrieden“, sagte Löschke im Ziel. „Ich wollte noch einmal einen guten Saisonabschluss schaffen und das ist mir gelungen.“ Allerdings störte ihn trotz des guten Resultats der Rennanfang. „Es war etwas ärgerlich, dass ich nach dem Schwimmen nicht richtig ‚in die Puschen‘ gekommen bin und so die zweite Radgruppe verpasst hatte.“ Entsprechend musste er eine Menge Arbeit leisten, den Rückstand auf die Spitze während des zweiten Splits zu reduzieren.

Die besagte Spitze bestand aus 13 Athleten um die WM-Favoriten Gomez und Brownlee sowie dessen Bruder Alistair Brownlee. Das deutsche Quartett war nach dem Schwimmen auf verschiedene Radgruppen hinter den Führenden aufgeteilt: zunächst Justus, dann Zipf, es folgte Löschke und etwas abgeschlagen bereits Gregor Buchholz. Während der sieben Runden sammelte sich aber eine große Verfolgergruppe hinter den Ersten, so dass letztlich Löschke, Justus und Zipf gemeinsam in die Laufschuhe wechselten, mit rund 40 Sekunden Verspätung. Buchholz‘ kleine Gruppe hatte schon über fünf Minuten Rückstand.

tl_files/dtu/Bilder/Athleten_Trainer_Betreuer/DTU_Nationalmannschaft/Steffen Justus/130915_160050_PB32035.jpg

Vorne entspann sich schnell das Duell Gomez gegen Jonathan Brownlee. Dessen Bruder Alistair, vor dem Wettkampf WM-Führender, hatte sichtlich Probleme mit dem Knöchel und konnte in die Entscheidung nicht mehr eingreifen. Am Ende wurde er 52. Die drei Deutschen ordneten sich in der Läufergruppe schnell in der Nähe ihrer späteren Endplatzierungen ein, wobei vor allem Löschke gegen Ende des Laufs noch einmal Tempo zulegen konnte und somit auf Rang elf einlief. Ein eher einsames Rennende hatte Gregor Buchholz, der aber trotz des großen Rückstands kämpfte und eine gute Laufzeit (31:03 Minuten) hinlegte.

„Insgesamt bin ich wirklich zufrieden mit dem Ergebnis“, resümmierte DTU-Cheftrainer Ralf Ebli. „Das ist sogar etwas besser als wir erwartet hatten. Bei einem Grand Final mit starker Besetzung nahezu Top Ten, wenn man die Zeiten sieht, Platz 20 für Jonathan Zipf nach langer Verletzung in der Vorbereitung und ein stabiles und schmerzfreies Rennen von Steffen Justus, der seit Juli ebenfalls verletzt war. Das geht vollkommen in Ordnung. Gregor Buchholz war heute ein kleiner Sonderfall, aber er hatte im Wasser keinen guten Tag und dann den Anschluss verpasst.“

In der Endabrechnung schob sich Löschke mit dem Londoner Ergebnis auf Rang 22 vor (1344 Punkte) und wurde damit bester DTU-Athlet. Steffen Justus‘ 1069 Punkte bedeuten Rang 25. Zipf belegt mit 979 Zählern Rang 30 und Buchholz Rang 36 (890 Punkte). Allerdings konnten nicht alle DTU-Starter aufgrund von Krankheiten oder Verletzungen die mögliche Anzahl an WTS-Rennen absolvieren.

 

Medienkontakt:

Oliver Kubanek, Tel.: 069-677 205 17 oder 0178-1479833, E-Mail: kubanek@dtu-info.de

Zurück