Triathlon-WM-Serie London - Athletenstimmen

29.05.2014 19:29 von Oliver Kubanek

London calling. Immer penetriert, aber einfach auch genial ausgedacht von Joe Strummer (The Clash), ist dieser Spruch allgegenwärtig. Die englische Hauptstadt ruft am Wochenende die besten Kurz-Distanz-Triathleten der Welt und dazu zählt auch die deutsche Triathlon-Nationalmannschaft, die mit acht Starterinnen und Startern im Hyde Park vertreten sein wird. Was die vom Rennen erwarten, haben sie im Vorfeld verraten.

Gregor Buchholz

An London habe ich bisher nur schlechte Erinnerungen. Es wird Zeit, diese nun mit positiven Erlebnissen auszutauschen. Außerdem sitzt die Enttäuschung von Yokohama noch in mir, was einen weiteren Ansporn gibt. Ich habe in den letzten zwei Wochen noch einmal alles in eine gute Vorbereitung investiert und hoffe nun, mit einem versöhnlichen Ergebnis die erste Hälfte der WTS Saison abzuschließen.

Anne Haug

Ich freue mich auf dem Wettkampf , da ich ja noch einige Rechnungen mit London offen habe. Ich fühle mich gut vorbereitet und werde versuchen, mein Bestmöglichstes abzurufen. tl_files/dtu/Bilder/2014/DTU-Nationalkader/Elite/Anne Haug/Anne Haug 2013-web-klein.jpg

Steffen Justus

Ich freue mich auf das Rennen. Dass London 2012 Olympiastrecke war, gibt dem Rennen für mich schon einen ganz speziellen Flair. Man ist auch weniger angespannt, weil die Strecke bekannt ist. Ich hoffe beim Schwimmen in die erste Gruppe zu kommen. Das ist das Ziel, denn im Training hat das prima geklappt. Ansonsten gilt es, vorne ranzufahren. Zuletzt haben wir uns zudem extra auf ein hartes Anlaufen vorbereitet. Nun schauen wir mal, was herauskommt. Nicht zu unterschätzen ist aber auch, dass auf den kurzen Strecken auch eher wenig bekannte Athleten vorne mitmischen können.

Justus Nieschlag

Ich freu mich riesig auf London, auch da es diesmal auch über die Sprint-Distanz geht, was mir durchaus etwas mehr zusagt. Der Wettkampf letztes Jahr war zwar kein Superrennen für mich, aber ich bin dort sehr gut geschwommen. Mit einem ähnlichen Schwimmen und der Laufleistung aus Bratislava [Sieg im Europacup] könnte mir ein gutes Rennen gelingen.

Hanna Philippin

Nach meinem 16. Platz in Yokohama ist nun die Vorfreude auf das Rennen in London groß. Ich bin motiviert zu zeigen, dass die Form so langsam aber sicher steigt.  Und daher will ich mich nicht verstecken, auch wenn ich das Küken der DTU-Starter bin.

London 2013 war natürlich der Hammer, auch wenn ich damals noch bei der U23 am Start war. Aber der vierte Platz als Endergebnis konnte sich dann doch sehen lassen. Daher habe ich London auch in guter Erinnerung behalten und will versuchen, dies im Jahr 2014 genauso zu machen.

Die Frage, ob eine Sprint-Distanz besser oder schlechter ist, kann ich so nicht beantworten. Ein Sprint ist von Grund auf schneller, jedoch denke ich, mir liegt diese Distanz im Moment noch besser als eine olympische. Ich bin noch nicht so lange im Elitefeld tätig und habe daher in meinem Leben bisher mehr Sprint- als Kurz-Distanz-Rennen gemacht.

Auch wenn der sogenannte „Ententeich“ in London nicht gerade zum Schwimmen einlädt, freue ich mich auf das Rennen und die Atmopshäre, die hoffentlich genauso gut sein wird wie im letzten Jahr.

Rebecca Robisch

Ich kann wirklich nicht viel zum Rennen in London im Vorfeld sagen, da ich seit langem Verletzungsprobleme habe, die mich vor allem im Lauftraining sehr eingeschränkt haben. Entsprechend ist es gut, dass London ein Sprintrennen ist. Ich hoffe, gut durchzukommen und dann wird man sehen, wo ich lande.

Lisa Sieburger

Ich freue mich sehr auf den Wettkampf. Die Sprint-Distanz kommt mir auf Grund der wenigen Trainingskilometer, die ich in meinem Leben bisher gemacht habe, sehr entgegen. Gleichzeitig wird es sicher ein super-schnelles Rennen, wo wenige Sekunden im Schwimmen oder beim ersten Wechsel entscheiden können, ob es etwas zu feiern gibt oder nicht - obwohl man vielleicht trotzdem ein gutes Rennen hatte. Für mich gilt wieder: Alles und wenn möglich noch ein bisschen mehr in die Schale werfen beim Schwimmen, um dann hoffentlich dabei zu sein. Es wird wie auch in Yokohama eine knappe Sache, aber das Schwimmen wird stetig besser, es spricht nichts dagegen, dass es klappt. Ich habe sehr gute Erinnerungen an London letztes Jahr, dort habe ich meine aktuelle Laufbestzeit über zehn Kilometer aufgestellt.

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