ETU Europameisterschaften Kitzbühel 2014 - Athletenstimmen

19.06.2014 14:00 von Oliver Kubanek

Ein Teil der deutschen Triathlon-Nationalmannschaft ist seit einer Woche in der Höhe Font Romeus, um sich gezielt auf das Heim-WM-Rennen in Hamburg vorzubereiten. Der andere Teil, die U23-Athleten und die Nachwuchshoffnungen der DTU, wird in Kitzbühel bei der ETU EM über die Kurz-Distanz um gute Resultate und Zeiten kämpfen. Was die Elite-Athleten im Vorfeld der Wettkämpfe sagen…

Justus Nieschlag

Die EM ist ein sehr wichtiges Rennen für uns als Team und auch für mich. Da ein Teil der deutschen Triathlon-Nationalmannschaft im Höhentraining ist, bekommen wir jüngeren Athleten hier eine weitere Chance, uns in einem gut besetzten Rennen zu behaupten.

Darüber hinaus gilt es auch weiterhin, um jeden Punkt für das ITU-Ranking zu kämpfen. Wenn alles nach Plan läuft, könnte die Radstrecke schon einen Vorteil darstellen, auch wenn sie nicht ganz so extrem ist wie letztes Jahr ;). Für mich wäre der Sprung in die erste Gruppe nach dem Schwimmen und eine kleine Lücke auf die Verfolger vor dem Laufen wünschenswert.

Ich denke, ich hatte jetzt auch genügend Zeit mich zu erholen. In London beim WTS-Rennen war ich schon ziemlich müde, aber wir haben ja auch schon einiges an Wettkampfkilometern in den Armen und Beinen. Hoffen wir also, dass die Frische zurück ist und dann werden wir Kitzbühel „rocken“.

Ein großer Anreiz ist übrigens zusätzlich das Team-Relay am Sonntag.

Hanna Philippin

Auf die EM freue ich mich total, schon alleine deswegen, weil ich meine Familie als Fanclub mit dabei habe. :)

Für mich ist es meine erste Elite EM und ich freue mich auf das Rennen und bin auch motiviert, eine gute Platzierung zu erreichen.  Meine Formkurve steigt stetig, insofern fühle ich mich auch bereit, zu zeigen, was in mir steckt. Allerdings muss man auch sehen, dass das Feld durch den Start der Olympiasiegerin und der Silbermedaillengewinnerin von London gut besetzt ist. tl_files/dtu/Bilder/2014/DTU-Nationalkader/Elite/Hanna Philippin/Hanna Philippin-klein.jpg

Bezogen auf das Rennen wird es für mich erstmal wichtig, ein stabiles Schwimmen im See zu zeigen, um dann zu sehen, was der Wettkampf bringen kann. Hoffentlich befinde ich mich von Beginn an schon im vorderen Feld und schaffe somit eine stabile Ausgangspotition für das Laufen.

Ich denke zudem, dass wir als DTU-Team eine gute Gruppe sind, und daher freue ich mich auch noch total auf das Teamrennen am Sonntag.

Sophia Saller

Ich freue mich jetzt riesig auf Kitzbühel. Endlich darf ich auch mal wieder einen Wettkampf machen ;)… Und auch wenn ich in den letzten Wochen alle paar Tage eine Prüfung hatte [Studium in Oxford] kam ich doch eigentlich ganz gut zum Trainieren und fühle mich gut.

Es ist meine allererste EM mit den „Großen“ und meine allererste Olympische Distanz. Also mache ich mir gar keinen Druck und stelle mir auch keine Erwartungen. Solange ich gut durchkomme und am Ende sagen kann, ich habe mein Bestes gegeben bin ich voll und ganz zufrieden. Und ich bin mal gespannt, wie lang die Olympische Distanz wirklich ist...

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Maximilian Schwetz

Für mich ist die Europameisterschaft neben Hamburg der Höhepunkt der Saison. Dementsprechend bin ich auch super vorbereitet und bereit, ein tolles Rennen zu zeigen. Ich freue mich riesig, aufgrund meines Erfolges des Vorjahres mit der Startnummer zwei ins Rennen gehen zu dürfen. Da das Rennen insgesamt so gut besetzt ist, würde ich mich über eine Top Ten-Platzierung sehr freuen. Je nach Rennverlauf ist dann auch mehr drin. Deswegen hoffe ich natürlich auf eine Fluchtgruppe mit Richard Varga und Alistair Brownlee. Aber auch ausnahmslos alle deutschen Herren sind tolle Schwimmer und so könnte es durchaus zu einem deutschen Zug an der Spitze kommen.

Lisa Sieburger

Ich blicke mit gemischten Gefühlen auf das Rennen in Kitzbühel. Bisher habe ich dieses Jahr noch keine rundum zufriedenstellende Leistung abrufen können. Einerseits hoffe ich, dass mir das beim erklärten ersten Saisonhöhepunkt gelingt, andererseits möchte ich mir nicht die Freude an dem Rennen durch zu hohe Erwartungen nehmen.

Ich hoffe (wie ja eigentlich immer...) auf eine gute Schwimmleistung, die mich in eine gute Ausgangsposition für den Rest des Rennens versetzt und auch für das Laufen würde ich mir eine deutlich schnellere Zeit wünschen als zuletzt. Das geht aber wahrscheinlich nur, wenn ich nicht allzu viel Arbeit auf dem Rad leisten muss...

Der Gesundheitszustand ist gut, ich hatte in letzter Zeit einige sehr gute Trainingsleistungen und gehe davon aus, dass die Frische bis Freitag spätestens wieder da sein wird... :-). Das Starterfeld und die Konkurrenz ist denke ich gut für mich: einerseits einige Namen am Start, so dass man am Ende abschätzen kann, was die eigene Leistung wert ist, andererseits hat das Feld eine deutlich größere Breite als bei einem WTS Rennen, so dass auch mit einem schwachen Schwimmen noch nicht alles verloren ist...

 

Medienkontakt:

Oliver Kubanek, Tel.: 069-677 205 17 oder 0178-1479833, E-Mail: kubanek@dtu-info.de

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