Kathrin Müller erneut Europameisterin im Cross-Triathlon

02.06.2014 15:44 von Oliver Kubanek

Fantastischer Wettkampf auf der Urlaubsinsel Sardinien

Kathrin Müller aus Freiburg verteidigte in Sardinien ihren Titel der Europameisterin im Cross-Triathlon. Bei den ETU Europameisterschaften in Orosei gelang der ehemaligen Kader-Athletin der DTU ein überlegener Start-Ziel-Sieg. Nach 2:34:20 h verwies sie Renata Bucher (SUI) um knapp vier Minuten auf Rang zwei und distanzierte die drittplatzierte Weltmeisterin Helena Erbenova (CZE) um fast 5:30 Minuten.

Bei den Herren waren zwei Athleten der Deutschen Triathlon Union in Orosei gemeldet. Sebastian Veith (Süßen) kam nach 2:26:45 h als 16. ins Ziel, Marc Pschebizin (Nürnberg) wurde in 2:31:52 h 21. Europameister darf sich Chris Koddens (BEL, 2:17:03 h) nennen. Silber ging an den Franzosen Arthur Forissier, Bronze an Jim Thijs (BEL).

„Der Wechsel vom Straßentriathleten zum Cross-Triathleten ist vollzogen“, schmunzelte die zweifache Europameisterin im Ziel. „Das war ein sehr hartes Rennen auf einem anspruchsvollen Kurs, und mit meinem Titel bin ich natürlich mehr als zufrieden.“ Die ITU Weltmeisterschaften im Cross-Triathlon in Zittau, also sozusagen die „Heim-WM“, kann für Müller kommen.

Lars Erik Fricke bester Altersklassen-Starter

Die Gesamtwertung in der Amateurklasse, ind er insgesamt gut 200 Athleten gestartet sind, gewann der amtierende Deutsche Meister im Cross-Triathlon Lars Erik Fricke in 2:24:55 Stunden, der sich damit auch den EM-Titel in der AK 30 sicherte. Die weiteren Ergebnisse der DTU-Altersklassen-Nationalmannschaft liegen noch nicht vor.

Ein begeistertes Fazit der ETU EM auf Sardinien zog DTU-Betreuer Norbert Braun, der ausnahmsweise nicht bei einem Duathlon, sondern bei einem Cross-Event vor Ort weilte. „Die Strecken waren recht schwierig. So waren einige Singeltrails, schwere Anstiege und Schiebepassagen und eine schöne befestigte Wasserdurchfahrt Bestandteil der Mountainbike-Strecke. Und die Laufstrecke war zwar eigentlich flach, aber mit zwei abenteuerlichen Hängebrücken und dem Unstand, dass größtenteils Sandpassagen zu bewältigen waren, hatten die Athleten zu kämpfen. Gerade der Sand stellte sich für einige "Einheimische" als Vorteil heraus, wogegen manch einer aus unserem DTU-National Team dem tiefen Geläuf Tribut zollen musste und im Lauf entscheidende Meter verlor.“

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An der guten Stimmung änderte dies indes wenig, wie Braun betont. „Nichtsdestoweniger waren sich im Ziel alle einig, dass die EM ein fantastisches Sportevent und ein unvergessliches Wochenende war.“ Für den ein oder anderen aus der DTU-Altersklassen-Nationalmannschaft musste orosei auch den Vergleich zur Xterra-WM in Mauai (Hawaii) nicht scheuen.

„Das Event auf Sardinien war einer Europameisterschaft absolut würdig“, schließt Braun und ist sich sicher, dass die Cross-Triathleten, die in Sardinien mit dabei waren, uach in 2015 an internationalen Events teilnehmen werden.

Die DTU freut sich mit allen Startern über das tolle Event und geht davon aus, dass auch in Zoittau ein tolles und teilnehmerstarkes Cross-Triathlon Team die DTU-Altersklassen-Nationalmannschaft bildet.

Text und Bilder: Norbert Braun

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