Lasse Lührs schrammt knapp am EM-Podium vorbei in Kitzbühel

21.06.2014 15:24 von Oliver Kubanek

"Die drei anderen waren schneller, das muss man dann akzeptieren"

Rang vier für Lasse Lührs (Potsdam, 58:16 min) und Rang 15 für Valentin Wernz (Tuttlingen, 59:04 min). So lautet die Bilanz der Nachwuchstalente der Deutschen Triathlon Union bei der Junioren-Europameisterschaft in Kitzbühel. Der junge Potsdamer musste sich bei der Laufentscheidung dem neuen Europameister Raphael Montoya (FRA, 57:43 min), dem Spanier Antonio Serat Seoane und Montoyas Landsmann Maxime Hüber-Moosbrugger knapp geschlagen geben. Der dritte deutsche Starter, Peer Sönksen (Neubrandenburg), hatte das Rennen wegen eines Infekts beim Radfahren aufgeben müssen.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Resultat“, lautete das positive Fazit von DTU-Bundestrainer Nachwuchs, Thomas Möller. „Schade, dass es für Lasse nicht zur Medaille gereicht hat, aber es fehlte letztlich ein Quäntchen. Valentin musste eine Zeitstrafe absitzen, die ihn vermutlich die Top Ten gekostet hat, und Peer ist absprachegemäß aus dem Rennen gegangen, für den Fall, dass er sich nicht gut fühlt.“

Die Zufriedenheit seines Trainers teilte auch Lührs, der mit hochgerissenen Armen ins Ziel lief. „Ich bin auf jeden Fall zufrieden, das ist ein sehr gutes Ergebnis. Die drei anderen waren einfach schneller, das muss man dann akzeptieren.“ Gemeinsam mit den „drei anderen“ und letztlichen Medaillengewinnern war Lührs nach einer von zwei Laufrunden an der Spitze des Feldes, konnte der Tempoverschärfung am Ende aber nicht mehr ganz folgen.

Etwas Pech hatte Valentin Wernz, der eine 15 Sekunden-Zeitstrafe absitzen musste, weil sein Neoprenanzug nicht komplett in der vorgesehenen Wechselbox lag. Aber auch Rang 15 stufen die Verantwortlichen bei seinem EM-Debüt als ordentliches Resultat ein, auch weil er – wie Lührs – beim Schwimmen im vorderen Drittel lag, als Dritter auf die Laufstrecke ging und sich bis zur Strafe im Vorderfeld behaupten konnte.

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