Schlagkräftiges Junioren-Team bei der Europameisterschaft

19.06.2014 14:41 von Oliver Kubanek

"Wir gehen mit positiven Erwartungen in die Wettkämpfe"

Mit einem schlagkräftigen Team sind die Juniorenkader der Deutschen Triathlon Union zur Europameisterschaft gen Kitzbühl gereist. Angeführt von der Vize-Europameisterin 2013 und WM-Dritten Laura Lindemann (Potsdam) kämpft ein siebenköpfiges Team um gute Ergebnisse. Nach intensiver Vorbereitung in den letzten Tagen am Olympiastützpunkt in Saarbrücken sind die Athleten und Nachwuchs-Bundestrainer Thomas Möller voller Tatendrang.

„Der Vorbereitungs-Lehrgang ist sehr gut gelaufen, auch weil wir hier in enger Abstimmung mit den Heim- und Stützpunktrainern der jeweiligen Athleten gearbeitet haben“, so Möller. „Diesen Trainern möchte ich hier auch einmal explizit danken, denn sie leisten wirklich gute und sehr wichtige Arbeit. Daher gehen wir auch mit positiven Erwartungen in die Wettkämpfe.“ Zu diesem Optimismus hat sicher auch beigetragen, dass Anabel Knoll (Erlangen) zuletzt sogar ihr Debüt beim Erste Bundesliga-Rennen im Kraichgau gewinnen konnte.

Neben Lindemann und EM-Neuling Knoll werden Kristin Ranwig (Potsdam) und die Jüngste im Team, Lena Meißner (Neubrandenburg) am Freitag um 13:00 Uhr in den Schwarzsee in Kitzbühel springen. Beide debütieren wie Knoll bei der EM. Dies gilt ebenso für Valentin Wernz (Tuttlingen) und Peer Sönksen (Neubrandenburg), die mit dem „EM-erfahreneren“ Potsdamer Lasse Lührs am Samstag ab 13:00 an der Startreihe sind. Lasse Nygaard Priester (Norderstedt) musste leider den EM Start wegen einer Sehnenverletzung absagen. „Wir wollten hier kein Risiko für den weiteren Saisonverlauf in Kauf nehmen“, erklärt der Bundestrainer.

In die Wettkämpfe geht Möller mit einer recht konkreten Zielstellung. „Wir streben eine Medaille im weiblichen Einzelrennen und eine im Team Relay an. Das wäre ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr in Alanya.“ Mitentscheidend für die Realisierung dieser Ziele wird sein, dass die Auftaktdisziplin, das Schwimmen, gelingt und welche Radgruppe somit erreicht wird. „Wichtiges Trainingselement der letzten Zeit war, der spezielle Versuch, unsere Leistungsfähigkeit im Freiwasserschwimmen zu verbessern“, sagt Möller. „Wenn wir hier die angestrebten Verbesserungen erreichen, hoffen wir auf weitere Platzierungen unter den ersten zehn.“

Aus dieser Erwartungshaltung raus nimmt der Bundestrainer explizit sine jüngsten Athleten: Lena Meißner und Peer Sönksen (beide Jg. 1998) und Kristin Ranwig (1997). „Für sie geht es um das Sammeln internationaler Erfahrungen, bei Sönksen und Ranwig auch im Hinblich auf ihre Teilnahme bei den Youth Olympic Games für die A-Jugendlichen in China im August.“

 

Medienkontakt:

Oliver Kubanek, Tel.: 069-677 205 17 oder 0178-1479833, E-Mail: kubanek@dtu-info.de

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