DTU Triathlon Jugendcup 2014 in Düsseldorf

08.07.2014 18:12 von Oliver Kubanek

Mit manch neuer Erkenntnis und insgesamt zufrieden mit den Leistungen des deutschen Triathlon-Nachwuchses reiste der für die Talente zuständige DTU-Bundestrainer Thomas Möller aus Düsseldorf ab. In der nordrhein-westfälischen Hauptstadt fanden die dritten Rennen um den DTU Triathlon Jugendcup 2014 statt, parallel zur Ersten Triathlon Bundesliga, in der einige von Möllers Athleten ebenfalls überzeugen konnten.

Den Anfang in Düsseldorf machten die Junioren. Entsprechend war der Juniorensieger Pirmin Frey aus Bayern auch als erster Kaderathlet im Ziel. Ihm folgten Paul Stimmel (Rheinland-Pfalz) und Johannes Vogel (Mecklenburg-Vorpommern).

In den jüngeren Jahrgängen, der Jugend A, demonstrierten Frederic Funk (Bayern) vor Jannik Schauffler (Baden-Württemberg) und Philipp Dressel-Pütz (Sachsen) ihre momentane Stellung im deutschen Triathlon. „Das waren tatsächlich erwartbare Ergebnisse“, so Möller, der sich nichtsdestoweniger über „das gute Laufniveau“ der Athleten explizit freute.

Viel Freude bereiten dem DTU-Bundestrainer auch aktuell die jeweiligen Sieger in den Damen-Rennen: Juniorin Anna Schmidt und Jugend A-Athletin Lena Meißner (beide Mecklemburg-Vorpommern). Meißner setzte sich gegen Livia Böhrs (Mecklemburg-Vorpommern) und Michelle Braun (Bayern) durch, Schmidt siegte vor Lea Mergener (Bayern) und Katharina Heid (Baden-Württemberg). „Anna hat mit einer gewohnt starken Laufleistung gezeigt, dass sie eine gute Perspektive hat. Und Lena Meißner hat ihre Nominierung für die EM in Kitzbühel ein weiteres Mal gerechtfertigt und ist mittlerweile konstant auf einem hohen Leistungsniveau angekommen.“

Tolle Leistungen der Nachwuchs-Starter in der Ersten Triathlon Bundesliga

Ähnlich ausgeprägtes Lob konnte Möller auch den Juniorinnen und Junioren zukommen lassen, die nicht im DTU Triathlon Jugendcup, sondern gleich in der Ersten Triathlon Bundesliga am Start waren. Allen voran Laura Lindemann aus Potsdam, die im Damenrennen sensationell starke Dritte wurde. Ebenfalls hervoragend präsentierten sich indes auch die jungen Herren. Valetin Wernz (Tuttlingen) schaffte es gar, mit Rang neun, bester deutscher Starter des Bundesliga-Feldes zu werden. Und auch Kristin Ranwigs Rang 26 und Lasse Lührs’ (beide Potsdam) Rang 23 ist aller Ehren wert, nachdem er – untypisch für ihn – im Schwimmen etwas den Anschluss verpasst hatte. „von den vieren, die in der Bundesliga gestartet sind, waren ja auch drei Teil der erfolgreichen Mannschaft bei der Europameisterschaft in Kitzbühel und haben sich im Elitefeld der Ersten Bundesliga toll behauptet und positive Zeichen gesetzt“, so Möller.

 

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