Schulz und Gänger mit erfolgreichem Saisonabschluss in Madrid

22.09.2014 15:27 von Nadine Rucktäschel

Drei Starts, einmal Gold und einmal Bronze lautet die erfolgreiche Bilanz, mit der Martin Schulz (PT 4, SC DHfK Leipzig), Simon Gänger (PT 3, Team Silla Hopp Murr) und Benjamin Lenatz (PT1, TriTeam Radevormwald) zurück nach Deutschland reisen. Schnellster Paratriathlet war in Madrid Martin Schulz (01:09:25), der amtierende Welt- und Europameister in der PT4. Simon Gänger beendet seine Saison versöhnlich mit Platz 3 in der PT 3.

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Vier internationale Starts, vier Siege, amtierender- Welt und Europameister. So beendet Martin Schulz als Führender im ITU Ranking in der PT 4 seine sensationelle Saison und freut sich nun auf ein paar entspannte Wochen. „Das Rennen lief gut, ich habe mich von Anfang an gut gefühlt und auch mit meiner Laufleistung bin ich mal wieder etwas mehr zufrieden“, resümiert Schulz nach seinem Sieg.

Mit Platz 3 und damit seinem bisher besten internationalen Ergebnis in der PT 3, beendete Simon Gänger seine Saison (01:24:05 Stunden). „Ein geniales Rennen. Ich bin total zufrieden!“, fasst Gänger nach dem Rennen überglücklich zusammen. Der Sieg in der PT 3 ging an den Russen Denis  Kungurtcev (01:16:52 Stunden). Mit dem Zweitplatzierten Russel White (GBR, 01:23:32 Stunden) stieg Gänger noch zusammen auf‘s Rad. In der zweiten Radrunde musste er den Briten auf der hügeligen Strecke aber ziehen lassen. Beim Laufen konnte Gänger noch etwas Zeit gutmachen, am Ende fehlten aber die letzten Körner und damit knapp eine halbe Minute zu Platz 2.

Bei seinem ersten internationalen Rennen hatte Benjamin Lenatz wie erwartet kaum eine Chance gegen die erfahrenen Athleten aus der PT 1. In einer Zeit von 01:45:16 Stunden beendete er auf Platz elf das Rennen. Das Podium ging an Jetze Platt (NED, 01:12:04 Stunden), Phill Hogg (GBR, 01:22:54 Stunden) und Joe Townsend (GBR, 01:23:28 Stunden). Auch wenn sich ein Gewisses Gefühl der Enttäuschung nicht komplett wegreden lässt, beschreibt Lenatz seinen „Super Trip nach Madrid“ mit den Worten „ereignisreich“, „absolut lohnenswert“ und „einfach genial“. Die hügelige und anspruchsvolle Handbikestrecke war einfach noch zu schwer für den noch jungen Paratriathleten. Mit reichlich Erfahrung und hochmotiviert blickt Lenatz nach vorne und freut sich auf weitere Rennen in der nächsten Saison.

(Bild: Corinna Lindenmaier: v.l. Martin Schulz, Benjamin Lenatz u. Simon Gänger)

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