Sophia Saller im Kurz-Interview nach Rang vier beim WM-Rennen Kapstadt

25.04.2015 19:15 von Oliver Kubanek

„Hinten raus hat es wirklich wehgetan“

Sophia Saller aus Ingolstadt hat Gefallen daran gefunden bei großen Triathlon-Rennen hinter der Olympiasiegerin Nicolas Spirig ins Ziel zu laufen. Beim vierten Wettkampf der WM-Serie 2015 in Kapstadt bedeutete dies Rang vier für das 21-Jährige DTU-Nachwuchstalent. Bei der Europameisterschaft im Vorjahr war es der Vize-EM-Titel bei der Elite. Die deutsche U23-Weltmeisterin hat nach Abgabe ihrer Masterarbeit an der Oxford-University das Training intensivieren können und gleich ein dickes Ausrufezeichen gesetzt.

Hallo Sophia Saller, Glückwunsch zum tollen vierten Rang. Wie lautet das eigene Fazit?

Vielen Dank. Das hat Spaß gemacht und das war schon geil. Mit sowas habe ich indes nicht gerechnet, das muss ich zugeben. Aber dass meine Form langsam besser wurde, habe ich bei den letzten Einheiten gemerkt.

Beschreiben Sie doch kurz den Rennverlauf aus Ihrer Sicht…

Ich war nach dem Schwimmen extrem glücklich in einer der vorderen Gruppen gesessen zu haben. Es war sehr kalt und letztlich war das Schwimmen für mich ganz gut gelaufen, obwohl es sich gar nicht so anfühlte. Ich hatte in beiden Wechseln so meine Probleme, aber insgesamt lief es einfach sehr gut.

Sie sprechen es an. Nach Wechsel zwei eher hinten im Spitzenfeld und dann acht Kilometer an der Laufspitze. Was ging da in Ihnen vor?

Ich hatte vorne ein paar Leute im Blick, mit denen ich schon Wettkämpfe bestritten hatte und wo ich mir sicher war, mithalten zu können. Der große Druck fehlte auch in den ersten beiden Runden, so dass ich da schnell nach dem Wechsel nach vorne laufen konnte. Hinten raus hat es dann wirklich wehgetan, aber es hat ja für ein tolles Ergebnis gereicht.

 

Medienkontakt:

Oliver Kubanek, Tel.: 069-677 205 17 oder 0178-1479833, E-Mail: kubanek@dtu-info.de

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