Saisonstart für die Paratriathlon-Nationalmannschaft beim WPE Madrid

07.05.2015 14:54 von Nadine Rucktäschel

Am Sonntag den 10. Mai startet beim World Paratriathlon Event in Madrid die Wettkampfsaison für die Paratriathlon-Nationalmannschaft. Neben Markus Häusling (PT 1, B-Kader, Gymnastik-Club von 1965 Nendorf-Umgebung e.V.), Nora Hansel (PT 2, A-Kader, PV Triathlon Witten e.V.), Stefan Lösler (PT 2, B-Kader, NONPLUSULTRA Esslingen) und Martin Schulz (PT 4, A-Kader, SC DHfK Leipzig), stehen auch Simon Gänger (PT 3, Team AR Sport e.V.) und Ralf Arnold (PT 5, MTG Mannheim) am Sonntag ab 8:30 Uhr an der Startlinie. Nach einer langen Vorbereitungsphase reisen die Athleten durchweg hochmotiviert nach Madrid und freuen sich, sich endlich wieder mit der internationalen Konkurrenz messen zu können. Dabei steht den Athleten keine einfache Aufgabe bevor, denn in Madrid wird in allen Startklassen die Weltspitze an der Startlinie stehen.

 

 

Athletenstimmen:

 

Markus Häusling, PT 1:

„Nun geht es endlich los. Eine lange aber kurzweilige Vorbereitungszeit mit einem Trainingslager in Mallorca und einem Trainingslager in Kienbaum (Bundesleistungszentrum) sowie etlichen Kilometern auf den Trainingsrollen neigt sich nun dem Ende. Am 10.05.2015 heißt es nun sich wieder mit der Weltspitze zu messen. Meine Vorbereitung lief ohne große Krankheits- oder Verletzungsphasen. Ich gehe gestärkt und mit guten aber vor allem gesteigerten Leistungswerten in die neue Saison, mit dem Ziel der Qualifikation für die Paralympischen Spiele 2016 in Rio. Bei meinem Saisonauftakt werde ich von unserem neuem Cheftrainer Tom Kosmehl in der Wechselzone betreut. Ich freue mich nun auf die kommenden Aufgaben.“

 

Nora Hansel, PT 2:

„Für mich ist Madrid der erste Formtest nach dem harten Wintertraining. Ich freue mich darüber, dass fast die komplette Elite der PT2 am Start sein wird. Ein konkretes Ziel habe ich mir nicht gesteckt, vielmehr möchte ich bestmöglich in die neue Saison starten und ein paar wichtige Punkte fürs Ranking holen.“

 

Stefan Lösler, PT 2:

„Meine Vorbereitungen liefen gut und meine Verletzung am Knöchel vom letzten Jahr ist zu 95% überstanden. Ich freue mich schon auf das Rennen in Madrid und hoffe, dass ich meine Leistung dort voll abrufen kann. Vor allem das Radfahren wird spannend da die Strecke dort doch einige Anstiege beinhaltet. Die Konkurrenz  bei diesem ersten Rennen in Europa ist international, mit dabei sind auch die Führenden der Weltrangliste. Dadurch wird das Rennen für mich noch anspruchsvoller.“

 

Martin Schulz, PT 4:

„Ich freue mich sehr auf den ersten Paratriathlon in diesem Jahr. Vor allem das Rennen in Madrid hat mir schon im letzten Jahr sehr gut gefallen. Dieses Jahr ist das Starterfeld allerdings nochmal deutlich stärker besetzt. Bis auf den Vizeweltmeister sind alle guten am Start. Ich konnte diesen Winter sehr gut trainieren und die Trainingsergebnisse sind gut. Vor allem im Laufen konnte ich gute Fortschritte machen und im Vergleich zum Vorjahr sind deutlich Steigerungen zu erkennen. Nun hoffe ich, dass es dann auch im den Rennen so funktioniert. Das Rennen wird von Anfang an sehr schnell sein. Es sind schnelle Schwimmer gemeldet, was ich sehr gut finde, da der schwierige und bergige, harte Radkurs Yannick Bourseaux sehr entgegen kommen wird. Der wird dort das Feld auf dem Rad von hinten aufrollen. Da wird bestimmt von Beginn an ein hohes Tempo im Wasser angeschlagen, um die starken Radfahrer, zu denen ich mich auch zähle, los zu werden. Da meine Schwimmform im Vergleich zum letzten Jahr wieder etwas besser ist, will ich vom Start weg das Tempo mitbestimmen.“

 

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