Stimmen der DTU-Athleten vor dem WTS London

29.05.2015 13:13 von Oliver Kubanek

Gregor Buchholz

London leitet die Saison 2.0 ein. Die Frühsaison verlief alles andere als erhofft, aus welchen Gründen auch immer. Als Folge ist eine richtig gute Platzierung im Gesamtranking dahin. Jetzt stehen gute Einzelergebnisse im Fokus. Ich habe Yokohama dafür extra ausgelassen und einen Trainingsblock eingeschoben. Das hat auf jeden Fall gut getan und jetzt kann der Serpentine-See kommen.

Hanna Philippin

Ich habe nach Yokohama etwas längere Zeit gebraucht, um mich körperlich zu erholen. Doch mittlerweile bin ich wieder frisch und bereit, in London anzugreifen! Ich konnte nochmals etwas Trainingskilometer sammeln und somit fühle ich mich fit für das Rennen im Hyde Park.

Die Konkurrenz wird sicherlich nicht geschlafen haben, so dass es ein schnelles Rennen werden wird. Jedoch habe ich gute Erinnerungen an London mit dem vierten Platz bei der U23 WM 2013, und daher werde ich versuchen, das Ziel, das ich in Japan angepeilt habe, dieses Mal zu erreichen: Top 10!

Hoffen wir mal, dass das Wetter mitsielt und dann wird dasJ

Laura Lindemann

Meine Vorfreude auf den Wettkampf ist riesig, ich freue mich vor allem, mein zweites Sprint-Rennen in der WTS-Serie zu bestreiten. Ich fühle mich fit und gut vorbereitet auf das Rennen. Für mich ist ein WTS-Start immer noch sehr besonders und ich habe mir noch keine konkrete Platzierung vorgenommen. Die Konkurrenz wird wie immer stark sein und meine französischen Freundinnen werde ich auch wieder treffen. [Die beste Junior-Triathletin der Welt duelliert sich seit langem mit den gleichaltrigen Französinnen Cassandra Beaugrand und Audrey Merle.]

Justus Nieschlag:

Ich fühle mich körperlich wieder gut, jetzt nachdem die Weisheitszähne gezogen sind, habe ich auch endlich mein Wettkampfgewicht erreicht… J

Da ich mit London noch eine Rechnung offen habe, und es vorerst die letzte Chance ist, dort anzutreten, muss ich diese wohl nutzen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass in London keine Führungsgruppe nach dem Schwimmen wegkommt. Sollte sich das Rennen aber wie an der Gold Coast entwickeln, wo Richard Varga ein so schnelles Schwimmtempo vorgelegt hatte, das letztlich nur drei Athleten ihm folgen konnten, wird es extrem hart, den Sprung in diese Gruppe zu schaffen. Schlussendlich werde ich, einfach wie immer alles auf mich zukommen lassen und das Beste daraus machen. Es gibt nur Plan A und der heißt volles Tempo, vor allem beim abschließenden Lauf.

Sophia Saller

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich mir im Vorfeld noch keine großen Gedanken über das Rennen am Sonntag gemacht habe, und auch nicht vorhabe zu machen… J Das Denken hebe ich mir lieber für die Prüfungen auf, die am Montag losgehen [Sophia macht ihren Master in Mathematik an der Oxford University]. Allerdings freue ich mich extrem auf das Rennen und fühle mich eigentlich ganz fit. Der Hyde Park hat auch einige schöne Erinnerungen fuer mich: 2011 habe ich dort mit dem Verband Kontakt bekommen und so den bayerischen Landestrainer Roland Knoll kennen gelernt, der mich seitdem betreut. 2012 durfte ich bei Olympia in der „Athlete Lounge“ mithelfen und 2013 war dort mein erstes WM-Rennen bei den Junioren. Und am Sonntag darf ich das erste Mal dort auch als Elite-Athletin  am Start stehen. Dazu kommt noch, dass viele meiner Freunde sich den Sonntagabend frei genommen haben und aus Oxford und London zum Zuschauen anreisen. Ein Grossteil meiner Familie kann auch dabei sein:  goosebump guarantee .

Zurück