Bundeskampfrichter-Treffen im Westerwald

25.01.2016 15:14 von Jan Sägert

Im Beisein von Peter Richter, DTU-Vize-Präsident Veranstaltungen und Kampfrichterwesen, kamen am Samstag in Westerburg im Westerwaldkreis 41 Bundeskampfrichter zu ihrem jährlichen Weiterbildungstreffen zusammen. Am Sonntag trafen sich an gleicher Stelle noch die Landeskampfrichter-Obleute zum ersten Austausch des Jahres und läuteten damit auch die neue Saison offiziell ein.

TK erläutert DTU-Sportordnung 2016

Auf der von Holger Wackerhage (stellv. DTU-Bundeskampfrichter-Obmann) moderierten Veranstaltung stellte die Technische Kommission der DTU (TK), vertreten durch Uwe Brähler, Hermann Claßen, Dirk Erxleben und Gerd Rucker, den aus allen Teilen Deutschlands angereisten Teilnehmern am Samstag die wichtigsten Änderungen in der DTU-Sportordnung 2016, darunter die Themen Scheibenbremsen und Drafting, vor und erläuterte die Details. Helmut Menger, Sprecher der TK, konnte beim Treffen im Westerwald nicht dabei sein. Der erfahrene Wormser war in seiner Funktion als ETU-Kampfrichter bei der Wintertriathlon-EM in Otepää (Estland) im Einsatz. Die aktualisierte Fassung der DTU-Sportordnung soll am kommenden Wochenende (30./31.1.) auf der Präsidiumssitzung in Frankfurt am Main endgültig beschlossen werden.

Leitbild für Fairness und Sicherheit

In offener und konstruktiver Atmosphäre sei die vergangene Saison diskutiert worden, freute sich Peter Richter über die gute Stimmung im winterlichen Westerburg und den Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2015. Doch Richter blickte vor allem nach vorn und äußerte für 2016 ein großes Ziel: „Wir wollen gemeinsam ein Leitbild entwickeln, das nicht nur der Identifikation als Kampfrichter dienen soll. Wir möchten uns darin auch klar zum Thema Sicherheit, Fairness und Veranstaltungsqualität positionieren“, so der Frankfurter. Alle Teilnehmer des Weiterbildungstreffens müssen nun noch einen sogenannten Hausregeltest absolvieren und bestehen. Danach wird ihre Lizenz als Bundeskampfrichter verlängert.

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