2. Triathlon-Bundesliga Nord: Richtungweisender Wettkampf in Eutin

16.06.2016 09:52 von Jan Sägert

Beim Rosenstadt-Triathlon in Eutin steht am kommenden Sonntag der zweite Wettkampf der 2.Triathlon-Bundesliga Nord auf dem Programm. Dabei wird sich zeigen, ob die Siege der Startgemeinschaft Stadtwerke Team Witten/Kaifu TriTeam Hamburg (Damen) und dem Pro Athletes Kölner Triathlon Team (Herren) nur eine Momentaufnahme war, oder ob die beim Auftakt in Gütersloh siegreichen Teams ihre starken Auftritte bestätigen können.

Die erste Herausforderung des Wettkampftags ist zweifellos die für die 2. Triathlon-Bundesliga ungewöhnliche Startzeit. Die Herren werden schon um 8:45 Uhr in den „Kleinen Eutiner See“ geschickt, die Frauen müssen "erst“ um 10:10 Uhr ran.

Zudem steht im Gegensatz zu den Vorjahren, in denen die Aktiven der Bundesliga über die Kurz-Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) antreten mussten, dieses Mal nur eine Sprint-Distanz (0,75 / 20 / 5,5 km) auf dem Programm. Im „Kleinen Eutiner See“ haben die Veranstalter vom PSV Eutin einen Dreieckskurs vorbereitet, wobei es vor allem im Herrenrennen an den Bojen eng werden dürfte. Auf der topfebenen Radstrecke, die für den übrigen Verkehr voll gesperrt ist,  gilt es an den Wendepunkten rechtzeitig die Geschwindigkeit zu drosseln. Das Laufen führt die Athleten wieder zurück an den Eutiner See.

Die zum Auftakt siegreiche Startgemeinschaft aus Witten und Hamburg schickt mit Henrike Herzog, Nina Rosenbladt und Leonie Konczalla drei Gewinnerinnen aus Gütersloh ins Rennen. Neu dabei: Katharina Heid, die am vergangenen Wochenende beim Wettkampf 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga in Ingolstadt als Zweite aus dem Wasser stieg und am Ende 44. wurde. Ganz anders die Situation bei den Herren. Hier entsenden die Kölner mit Tobias Drachler nur einen Athleten aus dem Gütersloher Sieger-Quintett. In Eutin für die Jungs aus der Domstadt am Start: Sebastian Zeller, Lukas Mazur, Aljoscha Willgosch und Henrik Klemmensen.

Text: Martin Wachold

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