2. BL Nord in Münster: Team Weimarer Ingenieure lässt nichts anbrennen

19.07.2016 08:55 von Jan Sägert

Das Team Weimarer Ingenieure (HSV Weimar) kann nach dem vierten Wettkampf der 2. Triathlon-Bundesliga Nord den (Aufstiegs-) Sekt kalt stellen. Mit Platzziffer 51 dominierten Lars Pfeifer (1.; 0:57:46 Std.), Alexander Kull (3.; 0:58:11), Peter Lehmann (10.; 0:58:43) und Ricardo Ammarell (37.; 1:00:24) am Sonntag in Münster ihre Konkurrenten deutlich. Mit insgesamt 76 Punkten liegen die Weimarer einen Zähler hinter Spitzenreiter KTT 02 (77), doch sind die Kölner Zweitvertretung darf nicht in die 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga aufsteigen. So geht es beim Finale am 3. September in Hannover zwischen den Teams aus Weimar und Köln im direkten Duell "nur noch" um die Meisterschaft der 2. Triathlon-Bundesliga Nord 2016.

Der Vorsprung der Weimarer auf den TuS Neukölln Berlin beträgt mittlerweile acht Punkte. Wenn man bedenkt, dass für den Aufstiegsaspiranten in dieser Saison Rang vier die schlechteste Platzierung war, ist der Aufstieg mehr als nur in greifbarer Nähe.

Mit Platzziffer 66 gelang Renning Elischer (5.; 0:58:24), Cornelius Theus (17.; 0:59:09), Norman Fenske (19.; 0:59:13) und David Krüger (25.; 0:59:34) mit dem TuS Neukölln Berlin als Zweitplatzierte der Tageswertung zum zweiten Mal nach Grimma der Sprung auf das Treppchen. Mit dem dritten Rang (Platzziffer 77) verteidigten Yannic Stollenwerk (2.; 0:58:01), Robert Skazidroga (9.; 0:58:39), Alexander Brennecke (26.; 0:59:36) und Lukas Mazur (40.; 1:00:35) mit den Pro Athletes KTT01 knapp die Tabellenspitze.

Schwarzer Tag für Kölner Damen 

Bei den Damen sorgte das ProAthletes KTT 01 Team unfreiwillig für eine Überraschung. Nachdem die Kölner Damen bislang ausnahmslos auf dem Podium standen, landeten sie dieses Mal auf dem letzten Platz. Mit nun 69 Punkten rutschten sie in der Tabelle auf Platz vier. Neuer Spitzenreiter ist die Startgemeinschaft Hannover 96/TSV Bokeloh. Mit Platzziffer neun waren Lena Brunkhorst (2.; 1:06:57 Std.), Tabea Fricke (3.; 1:07:06) und Stephanie Weiß (4. 1:07:37) eine Klasse für sich.

Teresa Pöpping (6.; 1:08:26 Std.), Sophia Salzwedel (8.; 1:08:54 Std.) und Petra Stöppeler nutzten mit Weicon Tri Finish Münster ihren Heimvorteil und erreichten als zweitplatziertes Team (32) das bislang beste Saisonergebnis. Eva Skaza (1:06:07 Std.) holte sich souverän die Einzelwertung und führte Annika Weißkirchen (11.; 1:09:15 Std.) und Johanna Wachendorff (21.; 1:11:21 Std.) mit der „Reserve“ der SSF Bonn Team artegic (33) auf den dritten Rang.

Text: Martin Wachold

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